Maschinenausführbare Aufbereitung von baulichen Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung und von Technischen Regeln für Arbeitsstätten für Planung von Fluchtwegen
Im Forschungsprojekt F 2542 "Arbeitsschutzwissen für die Arbeitsstättenplanung" wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durch den Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum untersucht, wie bauliche Anforderungen des Arbeitsstättenrechts effizienter und transparenter in Bauplanungsprozesse integriert werden können. Im Projekt wurde ein mehrstufiges Vorgehen zur digitalen, maschinenausführbaren Aufbereitung von Regelungsinhalten am Beispiel von Fluchtwegen in Arbeitsstätten entwickelt und erprobt. Anforderungen, u. a. aus der ASR A2.3 "Fluchtwege und Notausgänge", wurden in digital verarbeitbare Prüfregeln überführt, die speziell auf BIM-Modelle für Anwendungsfälle des Planes und Bauens abgestimmt sind. Perspektivisch können daraus digitale Regeln - "Smart Standards" - entstehen, die direkt in BIM-Prozesse eingebunden werden zur Unterstützung automatisierter Planungs- und Prüfverfahren. Damit eröffnen sich Potenziale für eine effizientere, rechtssichere und arbeitsschutzgerechte Gestaltung von Arbeitsstätten.
Bibliografische Angaben
Titel: Maschinenausführbare Aufbereitung von baulichen Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung und von Technischen Regeln für Arbeitsstätten für Planung von Fluchtwegen.
1. Auflage.
Dortmund:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2025.
(baua: Fokus)
Seiten: 17, Projektnummer: F 2542, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:fokus20251208