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igaCheck 2014. Erfassung beruflicher Anforderungen, Belastungen und Gefährdungen

igaCheck ist ein Instrument, mit dem die beruflichen Anforderungen, Belastungen und Gefährdungen in jeder Branche und für jede Tätigkeit systematisch erfasst werden können.

Nutzungshinweise

  1. Vollständigkeit
    Die Handlungshilfen stellen Muster-Gefährdungsbeurteilungen dar. In den Handlungshilfen sind die häufig anzutreffenden Gefährdungen und eventuell möglichen Maßnahmen genannt. Grundsätzlich kann keine Vollständigkeit vorausgesetzt werden. Die Gefährdungsbeurteilung muss immer um betriebsspezifische Aspekte ergänzt werden. Das heißt, die in der Datenbank angebotenen Handlungshilfen sind als unterstützende, nicht aber die Gefährdungsbeurteilung ersetzende Instrumente, anzusehen.
  2. Vor-Ort-Betrachtung
    Die Handlungshilfen können die Vor-Ort-Betrachtung im Unternehmen nicht ersetzen, da die hier beispielhaft betrachteten Betriebszustände betriebliche Besonderheiten nicht oder nur zum Teil berücksichtigen können. Es ist daher immer zu prüfen, ob die Aussagen auf die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten übertragen werden können und ob gegebenenfalls zusätzliche Gefährdungen relevant sind. Sollten zusätzliche Gefährdungen vorhanden sein, so sind die Handlungshilfen entsprechend zu ergänzen.
  3. Risikobewertung
    Die Risikobewertung führt der Arbeitgeber beziehungsweise die für die Gefährdungsbeurteilung verantwortliche Person durch. In den Handlungsanleitungen sind nur Muster-Vorschläge genannt. Auch bei der Risikobewertung sind immer die betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
  4. Handlungsbedarf
    Der Handlungsbedarf wird durch das im Unternehmen akzeptierte Risiko bestimmt. Dieses legt in erster Linie der Arbeitgeber beziehungsweise die verantwortliche Person fest. Dabei sind Gesetze, Verordnungen und Vorschriften einzuhalten.
  5. Dynamischer Prozess
    Arbeitsschutz im Betrieb unterliegt als dynamischer Prozess einem ständigen Wandel. Daher ist auch die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Sie ist spätestens anzupassen, wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten, Erkenntnisse, Technologien, Stand der Technik usw. ändern.
  6. Dokumentation
    Eine bestimmte Form der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist nicht vorgeschrieben. Entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz muss die Dokumentation mindesten die folgenden Punkte enthalten:

    • Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG,
    • festgelegte Maßnahmen des Arbeitsschutzes (§ 3 Abs. 1 ArbSchG),
    • Ergebnis der Überprüfung der Wirksamkeit der Arbeitsschutzmaßnahmen (§ 3 Abs. 1 Satz 2 ArbSchG)

Die vorliegenden Handlungshilfen können in angepasster Form als Dokumentation genutzt werden.

Wer kann igaCheck 2014 einsetzen?

Das Instrument eignet sich für Fachleute im Arbeitsschutz, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte und Präventionsexperten der gesetzlichen Unfallversicherung, aber auch für Unternehmer und andere betriebliche Fach- und Führungskräfte. Der Einsatz des Instruments ist sowohl in großen als auch in kleinen und mittleren Unternehmen möglich.

Was bietet der igaCheck 2014?

Der igaCheck 2014 bietet wie seine Vorgänger 2009 und 2011 umfassende Informationen, die für die Gefährdungsbeurteilung und die Ableitung von Präventionsmaßnahmen hilfreich sind. Auch bei der Eingliederung von leistungsgewandelten oder behinderten Beschäftigten sind diese Profile hilfreich, um die Eignung für bestimmte Tätigkeiten zu beurteilen oder Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung abzuleiten. Neu ist das Item "ungünstige Arbeitszeiten", das bei den psychischen Belastungen aufgenommen wurde. Außerdem wurden das Lexikon auf neue Vorschriften, Regeln und Grenzwerte hin überprüft und die weiterführenden Links aktualisiert.

Die Software kann als Kurz- und als Detailversion eingesetzt werden. In der Kurzversion werden die Fragen allgemein beantwortet (Antwortalternativen: ja/ nein/ vielleicht). Die Detailversion ermöglicht zudem die Darstellung von Intensitäten. Eine Kurzversion des igaChecks ist als iga.Report 19 auch in Papierform und im PDF-Format erhältlich.

Deckblatt iga.Report 19

Das bietet der igaCheck 2014 als Software:

  • Detailversion mit 80 Fragen, die man je nach Bedarf nutzen oder übergehen kann (die vertiefenden Fragen werden angezeigt, wenn die entsprechende Frage in der Kurzversion mit ja oder vielleicht beantwortet wurde)
  • Möglichkeit, unter Sonstiges eigene Items zu integrieren
  • Möglichkeit, über den Zugang zum "Sprachpaket" Kriterien bei der Tätigkeitsbeschreibung zu ändern
  • eingebautes Nachschlagewerk mit Vorschriften, Regeln, Empfehlungen zur Prävention, Literaturhinweisen und Links für weiterführende Informationen zu den einzelnen Items
  • Beschreibung des Vorgehens

Auszug Software-Eingabemaske

Weiter zur Handlungshilfe

Anbieter: Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)

Gültigkeitsmerkmale

Gefährdungsart

  • Gefährdungsübergreifend

Branche

  • (0) Branchenübergreifend
Bearbeitungsdatum 21.10.2014 Für Kleinbetriebe empfohlen

Zur Handlungshilfe

Handbuch/Leitfaden, Checkliste, Interaktive Anwendung Verfügbar als... Druckschrift, Download, Software Verfügbar in... deutsch

Handlungshilfe enthält...

  • Kriterium vorhanden Ermitteln
  • Kriterium vorhanden Bewerten
  • Kriterium nicht vorhanden Festlegen von Maßnahmen
  • Kriterium nicht vorhanden Überpruefen der Wirksamkeit
  • Kriterium vorhanden Hilfsmittel zur Dokumentation