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Merkblatt A 036 "Mit 70 in Rente? Ältere Beschäftigte im Betrieb"

Im Rahmen des demografischen Wandels ist in den Unternehmen auf Arbeitsbedingungen und ein Führungsverhalten zu achten, das die Spezifika älterer Menschen berücksichtigt. Diese Merkblatt gibt dazu Hintergrundinformationen und beschreibt ein passendes Vorgehen - quasi eine Gefährdungsbeurteilung zu Demografie.

Nutzungshinweise

  1. Vollständigkeit
    Die Handlungshilfen stellen Muster-Gefährdungsbeurteilungen dar. In den Handlungshilfen sind die häufig anzutreffenden Gefährdungen und eventuell möglichen Maßnahmen genannt. Grundsätzlich kann keine Vollständigkeit vorausgesetzt werden. Die Gefährdungsbeurteilung muss immer um betriebsspezifische Aspekte ergänzt werden. Das heißt, die in der Datenbank angebotenen Handlungshilfen sind als unterstützende, nicht aber die Gefährdungsbeurteilung ersetzende Instrumente, anzusehen.
  2. Vor-Ort-Betrachtung
    Die Handlungshilfen können die Vor-Ort-Betrachtung im Unternehmen nicht ersetzen, da die hier beispielhaft betrachteten Betriebszustände betriebliche Besonderheiten nicht oder nur zum Teil berücksichtigen können. Es ist daher immer zu prüfen, ob die Aussagen auf die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten übertragen werden können und ob gegebenenfalls zusätzliche Gefährdungen relevant sind. Sollten zusätzliche Gefährdungen vorhanden sein, so sind die Handlungshilfen entsprechend zu ergänzen.
  3. Risikobewertung
    Die Risikobewertung führt der Arbeitgeber beziehungsweise die für die Gefährdungsbeurteilung verantwortliche Person durch. In den Handlungsanleitungen sind nur Muster-Vorschläge genannt. Auch bei der Risikobewertung sind immer die betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
  4. Handlungsbedarf
    Der Handlungsbedarf wird durch das im Unternehmen akzeptierte Risiko bestimmt. Dieses legt in erster Linie der Arbeitgeber beziehungsweise die verantwortliche Person fest. Dabei sind Gesetze, Verordnungen und Vorschriften einzuhalten.
  5. Dynamischer Prozess
    Arbeitsschutz im Betrieb unterliegt als dynamischer Prozess einem ständigen Wandel. Daher ist auch die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Sie ist spätestens anzupassen, wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten, Erkenntnisse, Technologien, Stand der Technik usw. ändern.
  6. Dokumentation
    Eine bestimmte Form der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist nicht vorgeschrieben. Entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz muss die Dokumentation mindesten die folgenden Punkte enthalten:

    • Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG,
    • festgelegte Maßnahmen des Arbeitsschutzes (§ 3 Abs. 1 ArbSchG),
    • Ergebnis der Überprüfung der Wirksamkeit der Arbeitsschutzmaßnahmen (§ 3 Abs. 1 Satz 2 ArbSchG)

Die vorliegenden Handlungshilfen können in angepasster Form als Dokumentation genutzt werden.

Die Arbeitsfähigkeit älterer Beschäftigter lässt nicht zwangsläufig mit zunehmendem Alter nach, aber sie wandelt sich. Damit die auf der vorherigen Seite aufgeführten positiven Veränderungen im Bereich der geistigen und sozialen Fähigkeiten zum Tragen kommen können und die körperliche Leistungsfähigkeit nicht schon vorzeitig verschlissen wird, ist in den Unternehmen auf Arbeitsbedingungen und ein Führungsverhalten zu achten, das die Spezifika älterer Menschen berücksichtigt.

Bis April 2015: BGI 5174

Weiter zur Handlungshilfe

Anbieter: BG Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)

Gültigkeitsmerkmale

Gefährdungsart

  • Psychische Faktoren

Branche

  • (0) Branchenübergreifend

Tätigkeit / Arbeitsplatz

  • Demografie
Bearbeitungsdatum 22.12.2015 Für Kleinbetriebe empfohlen

Zur Handlungshilfe

Handbuch/Leitfaden Verfügbar als... Druckschrift, Download Kosten: 4,35 € Für Mitgliedsbetriebe kostenfrei Verfügbar in... deutsch

Handlungshilfe enthält...

  • Kriterium vorhanden Ermitteln
  • Kriterium vorhanden Bewerten
  • Kriterium nicht vorhanden Festlegen von Maßnahmen
  • Kriterium nicht vorhanden Überpruefen der Wirksamkeit
  • Kriterium nicht vorhanden Hilfsmittel zur Dokumentation