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Gesamtunfallgeschehen - Unfalltote und Unfallverletzte in Deutschland

Schätzung der jährlichen Unfallzahl in Deutschland

Eine einheitliche Erfassung aller Unfälle in Deutschland gibt es nicht. Dadurch werden manche Unfälle doppelt gezählt. So zählt ein Unfall mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit zum Beispiel als Straßenverkehrsunfall in der Verkehrsunfallstatistik und als Wegeunfall in der Arbeitsunfallstatistik.

Eingang zur Notaufnahme eines Krankenhauses © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Die BAuA schätzt in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) jährlich die Gesamtzahl aller Unfälle in Deutschland basierend auf verschiedenen Unfallstatistiken:

  • Arbeit und Schule: Arbeits- bzw. Schulunfallstatistiken der Unfallversicherungsträger
  • Verkehr: Verkehrsunfallstatistiken des Statistischen Bundesamtes
  • Heim und Freizeit: Schätzungen bzw. Hochrechnungen des Robert Koch-Institutes aus Befragungsdaten (GEDA¹ und KiGGS² )
  • Tödliche Unfälle: Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes

graphische Darstellung zum Gesamtunfallgeschehen 2015 in Deutschland Unfalltote und Unfallverletzte 2015 in Deutschland (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) *) Die in der Kategorie Verkehr enthaltenen Anteile aus dem Arbeitsbereich - 478 tödliche Unfälle und 0,14 Mio. Unfallverletzte - sowie dem Schulbereich - 40 tödliche Unfälle und 0,06 Mio. Unfallverletzte - sind in ocker und grün dargestellt. Quellen: Todesursachenstatistik, Straßenverkehrsunfallstatistik, Statistiken der gesetzlichen Unfallversicherungsträger, RKI-Datensatz

1) www.rki.de/geda, 2012
2) www.rki.de/kiggs, 2009 - 2012
3) Rundungsfehler
4) Die aktuellen Befragungen des RKI beinhalten im Vergleich zu den Vorgängerbefragungen methodische Änderungen, die zum Beispiel eine bessere Schätzung von Mehrfachunfällen bei Kindern erlauben. Dadurch sind die Zahlen dieser Statistik nicht uneingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.

Hinweis:
Die Publikation des Gesamtunfallgeschehens für das Jahr 2016 entfällt. Leider liegen der BAuA nicht alle dafür notwendigen Daten vor. Ob die Daten eine Veröffentlichungen für 2017 zulassen, wird sich erst im Frühjahr 2019 klären.