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Physikalische Faktoren und Arbeitsumgebung

Ermittlung von Kenngrößen zur Gefährdungsbeurteilung

Physikalische Einwirkungen wie beispielsweise Lärm oder Strahlung stellen neben ungünstig gestalteten Arbeitsumgebungsfaktoren wie schlechter Beleuchtung oder ungünstigen klimatischen Arbeitsbedingungen nach wie vor wesentliche Belastungsfaktoren bei der Arbeit dar.

Anlage in einem Zellstoffwerk © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Größtenteils sind die entsprechenden Grenzwertkonzepte komplex und die relevanten Kenngrößen zur Gefährdungsbeurteilung nicht leicht zu ermitteln. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen hier vor Herausforderungen, da oft die Kompetenzen oder Ressourcen fehlen. In der Folge werden Gefährdungsbeurteilungen nicht oder nur unzureichend durchgeführt.

Entwicklung praxistauglicher Verfahren

Die BAuA-Aktivitäten in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zielen maßgeblich darauf ab, praxistaugliche Verfahren für die Ermittlung physikalischer Kenngrößen zur Bewertung der Gefährdungsfaktoren oder Risiken festzulegen. Dafür entwickeln BAuA-Experten Modelle sowie Berechnungs- und Bewertungsverfahren stetig fort.

Handlungshilfen für Betriebe

Zudem leitet die BAuA aus den Forschungsergebnissen praxistaugliche Schutzmaßnahmen ab und bietet eine Reihe von Handlungs- und Entscheidungshilfen für betriebliche Arbeitsschutzakteure. Diese erleichtern nicht nur die sachgerechte Gefährdungsbeurteilung sondern z. B. auch den Einkauf von sicheren Arbeitsmitteln für den betrieblichen Einsatz.

Politikberatung und Regelsetzung

Die Erkenntnisse aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten bringt die BAuA in die Politikberatung sowie in die Normung und die Regelsetzung ein. Dazu arbeiten BAuA-Experten aktiv in Gremien und Ausschüssen auf nationaler und europäischer Ebene mit.

Publikationen