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Sicherheitsdatenblatt

Die wichtigsten Regelungen zum Sicherheitsdatenblatt im Überblick

Sicherheitsdatenblätter sind besonders relevant für Verwender von Chemikalien, schließlich liefern sie Informationen zur Identität des jeweiligen Produktes. Hier erfahren Sie, wie Sie ein solches Dokument richtig erstellen.

Ein Sicherheitsdatenblatt vor Flaschen © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Das Erstellen eines Sicherheitsdatenblattes ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Der Einsatz von Softwareprodukten kann Unternehmer als Handlungshilfe unterstützen - die Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben liegt letztlich jedoch beim Inverkehrbringer.

Die hier verlinkten Webseiten rund um das Thema "Sicherheitsdatenblatt" helfen Ihnen beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern und bieten Ihnen Informationen über die Aktivitäten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Die wichtigsten Regelungen im Überblick

Der Inverkehrbringer eines Produktes ist dafür verantwortlich, dass das Sicherheitsdatenblatt fachlich richtig und vollständig ausgefüllt ist. Wichtig ist, dass dieses Dokument regelmäßig an den aktuellen Wissensstand angepasst wird. Dies ist der Fall, wenn neue Informationen Auswirkungen auf Risikomanagementmaßnahmen haben, neue Informationen über Gefährdungen verfügbar werden oder Zulassungen sowie Beschränkungen erfolgt sind. Grundsätzliche Anforderungen über das Verfassen von Sicherheitsdatenblättern enthält Artikel 31 (Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter) in Verbindung mit Anhang II (Leitfaden für die Erstellung des Sicherheitsdatenblatts) der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006.

Spätestens ab dem 01.12.2012 müssen Sicherheitsdatenblätter den durch die Verordnung (EU) Nr. 453/2010 geänderten Anforderungen entsprechen.

Mit Wirkung vom 1. Juni 2015 erhält der Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 die Fassung des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 2015/830 vom 28. Mai 2015.

Diverse EU-Regelungen

Laut Artikel 31 Absatz 9 der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 dürfen Sicherheitsdatenblätter weiterverwendet werden, die einem Abnehmer vor dem 1. Juni 2015 zur Verfügung gestellt wurden. Sie müssen bis zum 31. Mai 2017 nicht dem Anhang der Verordnung 2015/830 entsprechen (Artikel 2 der Verordnung (EU) Nr. 2015/830).
Wenn Gemische verkauft werden, die noch nach der Zubereitungs-Richtlinie etikettiert sind (noch bis 01.06.2017 erlaubt), werden genau dazu passende Sicherheitsdatenblätter mitgeliefert, also nicht solche nach der aktuellen Fassung des Anhangs II.

Die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern auf der Grundlage der REACH-Verordnung ist in den "Leitlinien zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern" der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) erläutert. Zudem enthält sie Hinweise auf Übergangsfristen für die Änderungen, die 2015 erforderlich wurden.

Bei seiner 59. Sitzung am 14. und 15. November 2016 hat der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) die Neufassung TRGS 220 "Sicherheitsdatenblatt" beschlossen. Sie wurde im März 2017 im Gemeinsamen Ministerialblatt und im Internet veröffentlicht.

Ab dem 01.06.2015 geltende Änderungen im Sicherheitsdatenblatt

Ab dem 01.12.2010 geltende Änderungen im Sicherheitsdatenblatt

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