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12. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis ausgelobt -
Gute Ideen zum Schutz vor Asbest gesucht

Beschäftigte schützen, Innovationen fördern

Asbest ist noch immer ein Thema. Auch wenn die Gefahren durch die ehemalige "Wunderfaser" schon lange erkannt und ihre Verwendung als Baustoff 1993 verboten wurde, kommen die gefährlichen Fasern nun bei Instandhaltungsarbeiten wieder ans Licht. Asbest kann sich nicht nur in Bauplatten, sondern auch in Klebern, Putzen und Spachtelmassen verbergen. Besonders die Beschäftigten auf dem Bau sind durch die mögliche Freisetzung von Asbest gefährdet.

Lösungen aus der Praxis gefragt

Sie haben ein innovatives Konzept oder eine praktische Lösung zur Sicherheit bei Tätigkeiten mit Asbestbelastung? Dann bewerben Sie sich jetzt für den 12. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis mit dem Thema "Erfolgreich gegen Asbest".

Der Preis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgelobt und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden innovative Konzepte und Ideen für die Sicherheit bei Tätigkeiten mit Asbest beim Bauen im Bestand. Ein besonderer Fokus liegt auf folgenden Themen:

  • Informieren und Sensibilisieren der Betroffenen
  • Neue Möglichkeiten für emissionsarmes Arbeiten bei Asbestbelastung
  • Innovative Schulungskonzepte und -maßnahmen zur Qualifizierung.

Zur Nachahmung empfohlen

Damit auch andere Betriebe von guten Ideen profitieren können, werden die besten Einsendungen im Anschluss an den Wettbewerb der Fachöffentlichkeit vorgestellt: zum Nachlesen in Veröffentlichungen des Nationalen Asbestdialogs, zum Erleben in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund und ganz persönlich durch Auftritte der Preisträger auf Fachveranstaltungen. Denn auch für potenzielle Auftraggeber ist es wichtig zu wissen, welche Verfahren zum Schutz vor Asbest existieren. So können zuverlässige Partner bei der Auftragsvergabe besonders berücksichtigt werden.

Teilnahme

Bewerben können sich Betriebe, Organisationen, Personengruppen und Einzelpersonen. Senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 25. Mai 2018 formlos an die BAuA in Dortmund gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de. Die Bewerbung soll folgende Bestandteile umfassen:

  • Beschreibung des Bewerbers
  • Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten bzw. erwarteten Ergebnisse
  • Einseitige Kurzfassung dieser Angaben

Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist berechtigt, die eingereichten Beiträge öffentlich vorzustellen.

Auswahl und Verleihung

Eine unabhängige Jury bewertet die Einsendungen. Sollte Ihre Idee zu den besten gehören, erhalten Sie bis spätestens Ende September 2018 Bescheid. Die besten Einsendungen werden mit insgesamt 10.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt im November 2018 in Berlin.

Rechtsweg

Im Zusammenhang mit der Teilnahme am Wettbewerb um den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Ansprechpartnerin

Judith kleine Balderhaar
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Telefon: 0231 9071 2594
gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de

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