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CLP-Verordnung für Gemische

Was ändert sich durch die CLP-Verordnung für Gemische?

Mit Inkrafttreten der CLP-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen gibt es neue Regeln beim Inverkehrbringen. Besonders deutlich sind die Auswirkungen für Gemische. Hier erfahren Sie, worauf sie zu achten haben, wenn Sie gefährliche Gemische verwenden oder in den Verkehr bringen.

Chemikalienfässer © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Seit Anfang 2009 ist die CLP-Verordnung in Kraft und seit Ende 2010 wird sie auf gefährliche Stoffe angewandt. Gemische müssen seit dem 1. Juni 2015 nach der CLP-Verordnung eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. Die letzte Übergangsfrist endet am 1. Juni 2017 für den Abverkauf alter Lagerbestände.

Diese lange Übergangszeit (2008 bis 2017) bis zum vollständigen Inkrafttreten der CLP-Verordnung sollte sicherstellen, dass sich alle Betroffenen - Behörden, Unternehmen und Interessengruppen - angemessen auf die neuen Vorschriften einstellen konnten. Gleichzeitig wurden schrittweise die beiden bisherigen Regelungen, die Richtlinien 67/548/EWG (Stoffrichtlinie) und 1999/45/EG (Zubereitungsrichtlinie), durch die CLP-Verordnung ersetzt und die darauf basierenden Regelwerke überarbeitet und angepasst.

Damit ist aber die "alte" Kennzeichnung noch lange nicht aus allen Betrieben verschwunden. Wir informieren Sie auf den folgenden Seiten darüber, wie Sie mit dieser Situation umgehen, und was Sie tun müssen, um Gemische CLP-konform einzustufen und zu kennzeichnen.

Kontakt

CLP - Bewertungsstelle Arbeitsschutz

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund

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