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In welchen Fällen muss mit asbesthaltigen Bauprodukten gerechnet werden?

Asbest wurde insbesondere in den 1960er-80er Jahren in vielen Bauprodukten wie Platten, Rohren und Formstücken aus Faserzement, Dichtungen, Isolierungen, Putzen, Klebern, Spachtelmassen und Anstrichstoffen als Zuschlagstoff eingesetzt, um bestimmte technischen Eigenschaften zu erzielen oder die Verarbeitbarkeit der Materialien zu verbessern. Etwa ab Mitte der 1980er Jahre wurde Asbest zunehmend durch weniger gefährliche Stoffe ersetzt. Das allgemeinen Herstellungs- und Verwendungsverbot für Asbest und asbesthaltigen Materialien ist in Deutschland am 31.10.1993 inkraftgetreten.

Daher muss in allen Gebäuden, mit deren Errichtung vor 31.10.1993 begonnen wurde, mit asbesthaltigen Bauprodukten zu rechnen. Das betrifft auch Immobilien, die vor dem "Asbestboom" in Deutschland - also vor 1960 - errichtet wurden. Hier können z.B. im Rahmen von Umbau- und Renovierungsmaßnahmen asbesthaltige Bauprodukte eingebracht worden sein.

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