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Epoxidharze

Epoxidharze sind einer der häufigsten Auslöser von berufsbedingten allergischen Hauterkrankungen

Inhaltsstoffe von Epoxidharzen haben sensibilisierende Eigenschaften. Bei ungeeigneter Arbeitsweise kann der Verarbeiter sensibilisiert werden, danach kann es zu allergischen Reaktionen in Form von Hautausschlägen kommen, vor allem beim Kontakt mit nicht ausgehärteten Epoxidharzen.

Aufgrund der technischen Eigenschaften z. B. hohe mechanische Belastbarkeit, große Chemikalienbeständigkeit und gute Haftungseigenschaft, können Epoxidharze bislang in vielen Anwendungsbereichen nicht durch gleichwertige und weniger gefährliche Produkte auf anderer Rohstoffbasis ersetzt werden.

Ausgehärtete Epoxidharze sind nicht mehr sensibilisierend. Sie entstehen durch chemische Reaktion von zwei Komponenten. Sensibilisierende Stoffe können in beiden Komponenten enthalten sein. Eine Komponente enthält Stoffe mit der für Epoxidharze charakteristischen Epoxidgruppe, die zweite Komponente enthält einen Härter, meist ein Amin oder ein Säureanhydrid. Die Vielzahl unterschiedlicher Härtersubstanzen eröffnet zahlreiche technische Anwendungen von Epoxidharzen.

Epoxidharze werden für unterschiedliche Anwendungen und in vielen Branchen eingesetzt. Branchenübergreifend sind Epoxidharze daher einer der häufigsten Auslöser von berufsbedingten allergischen Hauterkrankungen. Das hat bereits 2007 alle Betroffenen (Hersteller, Verarbeiter und Arbeitsschutzorganisationen) dazu bewegt, nach Lösungen zur Reduzierung der Anzahl der Erkrankungen zu suchen.

Weiterführende Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit Epoxidharzen finden Sie auf den Seiten der DGUV.

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