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Gefährdungsbeurteilung

Zentrales Element im betrieblichen Arbeitsschutz

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im betrieblichen Arbeitsschutz. Sie ist die Grundlage für ein systematisches und erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement.

Bauarbeiter auf einem Dach © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (DGUV Vorschrift 1) sind alle Arbeitgeber - unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. § 5 ArbSchG regelt die Pflicht des Arbeitgebers zur Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen und konkretisiert mögliche Gefahrenursachen und Gegenstände der Gefährdungsbeurteilung. § 6 verpflichtet Arbeitgeber, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung zu dokumentieren. Der Arbeitgeber kann die Gefährdungsbeurteilung selbst durchführen oder andere fachkundige Personen, zum Beispiel Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärzte, damit beauftragen, wobei die Verantwortung für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und die Umsetzung der Ergebnisse beim Arbeitgeber verbleibt.

Unterstützung bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung finden Sie auf den folgenden Seiten. Das Angebot ist in vier Hauptrubriken gegliedert:

Grundlagenwissen

Die Rubrik Grundlagenwissen richtet sich an Nutzer ohne oder mit wenig Erfahrung im Umgang mit der Gefährdungsbeurteilung. Um ein Grundverständnis zur Thematik zu vermitteln, werden die wesentlichen Themen und Aspekte der Gefährdungsbeurteilung in leicht verständlicher Weise beleuchtet. Der Nutzer erfährt, was den ganzheitlichen Prozess der Gefährdungsbeurteilung kennzeichnet, welche Argumente für eine Gefährdungsbeurteilung sprechen und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes gerecht zu werden. Für Letzteres wurde als Basis die durch die Träger der GDA verabschiedete Leitlinie zur Gefährdungsbeurteilung zugrunde gelegt. Diese konkretisiert den Ablauf einer Gefährdungsbeurteilung anhand von sieben Arbeitsschritten.

Expertenwissen

Um mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu beurteilen, müssen alle grundsätzlich möglichen Gefährdungsfaktoren geprüft werden. Das erfordert Grundkenntnisse über Ursachen, Arten und Wirkungen der Gefährdungen sowie über Beurteilungskriterien, die es ermöglichen, geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen einzuleiten. In der Rubrik Expertenwissen erhalten Nutzer branchenunabhängig Informationen zu allen relevanten Gefährdungsfaktoren, die bei der Arbeit auftreten können. Die Gliederung der Gefährdungsfaktoren ist der in Anlage 1 der Leitlinie Gefährdungsbeurteilung verwandten Übersicht der Gefährdungsfaktoren angepasst. Die fortlaufend aktualisierten Inhalte der Rubrik Expertenwissen basieren auf dem "Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung", Teil 2, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Datenbank mit Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung

Mit unserer Datenbank möchten wir Ihnen - über diverse Recherchemöglichkeiten - die Zugangswege zu Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung erleichtern. Neben der Freitextsuche können Sie über erweiterte Suchkriterien, wie Anbieter, Branchen und Gefährdungsart, die Suchanfragen an die Datenbank konkretisieren. Da die Datenbank in enger Abstimmung mit den Trägern der GDA (Bund, Länder, Unfallversicherungsträger) entwickelt wurde, können Nutzer davon ausgehen, dass die angebotenen Handlungshilfen den Qualitätsgrundsätzen der Träger der GDA entsprechen.

Service

Die Servicerubrik beinhaltet nützliche Zusatzinformationen und -angebote rund um das Thema Gefährdungsbeurteilung. Zur Klärung aktueller Fragen verweist die Unterrubrik "Fragen und Antworten" auf Angebote kompetenter Arbeitsschutzakteure der BAuA, der Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer und der Unfallversicherungsträger. Hier können Nutzer bequem und kostenlos recherchieren und/oder sich bei Bedarf mit ihren Fragen direkt an die Anbieter wenden. Da Beratungsaufträge nur an qualifizierte Personen vergeben werden sollten, bietet eine weitere Unterrubrik Unterstützung bei der Suche nach entsprechenden Anlaufstellen. Eine Literatursammlung externer Anbieter rundet dieses Angebot ab.

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