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Rechtssicherheit

Rechtssicherheit für Arbeitgeber

Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation sind rechtsverbindlich vorgeschrieben. Mit der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung sind Sie in der Lage, die für den Arbeitsschutz notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und verlässlich zu dokumentieren. Mit der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung kommen Sie der gesetzlichen Forderung gemäß Arbeitsschutzgesetz nach und können jederzeit die Ergebnisse der durch Sie festgelegten Maßnahmen für Überprüfungen durch die zuständigen Behörden vorweisen. Im Schadensfall können Sie belegen, welche Arbeitsschutzmaßnahmen für Ihre Mitarbeiter festgelegt wurden.

Hinweis: Pflichtverletzungen bleiben nicht folgenlos. Bei Verdacht auf grob fahrlässiges Verhalten des Unternehmers können beispielsweise auch Folgekosten für Rechtsanwalt, Gericht, Entschädigungen und Bußgeld anfallen. Entsprechende Bußgeld- und Strafvorschriften sind im Arbeitsschutzgesetz in § 25 und § 26 geregelt.

Rechtssicherheit für Arbeitnehmer

Nicht nur für den Arbeitgeber ist die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung von Bedeutung. Auch Arbeitnehmer können von der Durchführungspflicht profitieren. Insbesondere in Streitfällen kann die Gefährdungsbeurteilung als Nachweis über Gefährdungen an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt werden. Im Fall der Fälle kann dieser Nachweis ausschlaggebend sein für den Anspruch auf Versicherungsleistungen zur Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer beziehungsweise für die Entschädigung von Hinterbliebenen. Dieser Aspekt sollte jeden Arbeitnehmer motivieren, aktiv an der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung mitzuwirken und die aus der Beurteilung abgeleiteten Maßnahmen einzuhalten. Ihm sollte bewusst sein, dass es in erster Linie um seine Sicherheit, um seine Gesundheit und sein Recht geht.