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Warum mache ich eine Gefährdungsbeurteilung?

Meine Verantwortung als Arbeitgeber

Arbeitsschutz ist Chefsache. Sie können die Gefährdungsbeurteilung selbst durchführen oder zuverlässige und fachkundige Personen damit beauftragen. Die Beauftragung muss genau beschreiben, welche Aufgaben übertragen werden. Sie muss schriftlich erfolgen und die Verantwortungsbereiche und die Befugnisse im Rahmen Ihrer Unternehmensorganisation konkret definieren.

Doch unabhängig davon, wer die Gefährdungsbeurteilung durchführt, die rechtliche Gesamtverantwortung verbleibt in jedem Fall bei Ihnen, dem Arbeitgeber. Nehmen Sie daher Ihre Aufsichts- und Kontrollpflichten für die ordnungsgemäße Durchführung der Gefährdungsbeurteilung wahr. Überzeugen Sie sich in regelmäßigen Abständen davon, ob und wie die Beauftragten ihrer Verantwortung nachkommen. Vernachlässigen Sie Ihre Kontrollpflichten, so verhalten Sie sich im Sinne des § 823 BGB widerrechtlich, da Ihnen ein "Organisationsverschulden" unterstellt werden kann. In diesem Fall haben Geschädigte einen Anspruch auf Schadensersatz.

Sicher ist Arbeitsschutz erst einmal mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Sie werden viele Gründe dafür aufführen, eine Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen zu unterlassen oder zu vertagen. Ganz vorn steht sicher das Argument der damit verbunden Kosten.

Doch der Aufwand lohnt sich, denn im Verhältnis zum Nutzen ist er gering!

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Argumente, die dazu beitragen sollen, Sie zum Umdenken zu bewegen und Arbeitsschutz nicht nur als "lästiges Anhängsel" oder als ein "bürokratisches Muss" zu sehen, sondern als nützliches Instrument zur Risikominderung in Ihrem Unternehmen.

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