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Warum muss ich eine Dokumentation erstellen?

Nach dem Arbeitsschutzgesetz muss jeder Arbeitgeber, der Arbeitnehmer beschäftigt, über eine aussagefähige Dokumentation der im Unternehmen durchgeführten Gefährdungsbeurteilung verfügen. Diese Dokumentationspflicht besteht nach Arbeitsschutzgesetz § 6 (1).

Danach muss der Arbeitgeber über Unterlagen verfügen, die

  • das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung,
  • die darauf gestützten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und
  • das Ergebnis ihrer Überprüfung

dokumentieren. Bei gleichartiger Gefährdungssituation ist es ausreichend, wenn die Unterlagen zusammengefasste Angaben enthalten.

Unabhängig von der gesetzlichen Vorgabe gibt es eine Reihe weiterer Gründe, die dafür sprechen, die Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren:

  • Die Dokumentation erleichtert es Ihnen, Maßnahmen, Verantwortliche und die Termine für die Durchführung der Arbeitsschutzmaßnahmen nachvollziehbar festzuhalten.
  • Sie hilft, die Beschäftigten über bestehende Gefährdungen zu informieren und im sicherheits- und gesundheitsgerechten Handeln zu unterweisen.
  • Sie ist die Grundlage für die Arbeit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Betriebsarztes und der Sicherheitsbeauftragten sowie des Arbeitsschutzausschusses.
  • Sie ist die Grundlage für das Informationsrecht des Betriebs- oder Personalrates.
  • Sie zählt als Nachweis der Pflichtenerfüllung gegenüber den prüfenden staatlichen Behörden und Ihrer Berufsgenossenschaft.
  • Sie sichert Sie rechtlich ab. Falls sich ein Unfall ereignen sollte, können Sie mit Ihrer Dokumentation nachweisen, dass Sie die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und somit Ihr Unternehmen arbeitsschutzgerecht organisiert haben.

Wenn Sie die sieben Schritte zur Gefährdungsbeurteilung wie beschrieben durchführen und dokumentieren, haben Sie die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes erfüllt!