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Physische Faktoren

Begriffsbestimmung

Zu den physischen Faktoren werden die ergonomische Gestaltung der Arbeit und die physische Belastung bei der Arbeit gezählt.

Mögliche kritische Ausprägungen

  • ungünstige ergonomische Gestaltung, zum Beispiel ungünstige Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion
  • schwere körperliche Arbeit, zum Beispiel Heben und Tragen schwerer Lasten, Zwangshaltungen oder Über-Kopf-Arbeiten

Gefährdungspotenzial

Das Gefährdungspotenzial ist nachgewiesen für die folgenden Beschwerden (Schmidtke, 1993; Schlick et al., 2010; Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 2011; BAuA, 2012):

  • Zwangshaltungen führen zu Beschwerden im Muskel-Skelett-Apparat
  • schwere körperliche Arbeit führt zu Beschwerden und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates und zur psychischen Ermüdung (Debitz et al., 2010)

Mögliche Gestaltungsansätze

  • ungünstige Arbeitsbedingungen vermeiden
  • technische Regeln für Arbeitsstätten einhalten
  • Maschinen oder Hilfsmittel zur Vermeidung oder Reduzierung physischer Belastungen bereitstellen
  • arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse beachten, zum Beispiel

    • Steinberg, U.; Liebers, F.; Klußmann, A. (2011): Manuelle Arbeit ohne Schaden. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
    • Steinberg, U.; Windberg, H.-J. (2011): Heben und Tragen ohne Schaden.
      Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
    • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.) (2009): Ergonomie in Krankenhaus und Klinik – Gute Praxis in der Rückenprävention.
      Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
    • Steinberg, U.; Caffier, G.; Liebers, F.; Behrendt, S. (2008): Ziehen und Schieben ohne Schaden.
      Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
    • Bleyer, T.; Hold, U.; Macheleidt, M.; Müller-Arnecke, H. W.; Rademacher, U.; Windel, A. (2004): Hebe- und Tragehilfen im Rettungsdienst – Zusammenstellung und Betrachtung wesentlicher Schnittstellen.
      Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW

Weitere Handlungshilfen bieten die zuständigen Unfallversicherungsträger oder die Krankenkassen an.