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Steigen, Klettern

Art der Gefährdung und deren Wirkungen

Hinsichtlich der Beurteilung der physischen Belastung sind die Aspekte der Kreislaufbelastung, der biomechanischen Belastung und der spezifischen Unfallgefahren zu berücksichtigen.

Herz-Kreislaufbelastung

Die Herz-Kreislaufbelastung beim Steigen und Klettern führt zu allgemeiner, beim Gesunden voll reversibler körperlicher Ermüdung. Bei Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen besteht jedoch die Gefahr von ernsten Kreislaufstörungen Bei erheblicher Anstrengung kann auch bei Gesunden die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht werden. Damit ist die Arbeitsaufgabe nicht mehr ausführbar.

Muskel-Skelettbeschwerden

Hohe Intensität und Dauer/Häufigkeit von Bewegungs- und Haltungskräften sowie ungünstige Körperhaltungen sind eine Gefahr für das Muskel-Skelett-System. Es können gesundheitliche Folgeerscheinungen auftreten:

  • akute schmerzhafte Schädigungen durch kurzzeitige mecha­nische Fehlbelastung mit deutlicher Funktionseinschränkung (Druckschmerz beim Knien, Muskelermüdung)
  • chronische Schäden durch fortgesetzte mechanische Fehlbelastungen mit stetig zunehmenden Dauerbeschwerden [Muskelverspannung, Kniegelenkbeschwerden, Wirbelsäulenbeschwerden (insbesondere Lenden- und Halswirbelsäule)]

Unfallgefahr

Steigen, Klettern und Kriechen erfolgen häufig unter schwierigen Bedingungen. Damit besteht die Gefahr des Ausgleitens, Anstoßens oder Abstürzens.

Mit zunehmender körperlicher Ermüdung verringern sich die Körperkräfte und die Bewegungskoordination wird schlechter. Damit steigt die Gefahr von Fehlhandlungen an (Stolpern, Abrutschen).

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