Navigation und Service

Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe

Die im Folgenden beschriebenen Rubriken

  • Mangelnde Hygiene beim Umgang mit Gefahrstoffen,
  • Einatmen von Gefahrstoffen und
  • Hautkontakt mit Gefahrstoffen

orientieren sich am Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG), einer Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung. Ein großer Vorteil des EMKG liegt darin, dass es im Anschluss an die Substitutionsprüfung einen systematischen Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ermöglicht.

Die Gefährdung wird systematisch in acht Schritten abgeleitet und einer von vier Maßnahmenstufen zugeordnet. Dadurch sind nicht tolerierbare Gefährdungen und Handlungsprioritäten sofort erkennbar. Das ermöglicht ein schnelles, präventives Handeln, unabhängig vom Kenntnis- und Ausbildungsstand der beurteilenden Person. Der daraus resultierende Handlungsbedarf ist in allgemeine Schutzmaßnahmen nach § 8 GefStoffV und darauf aufbauend in zusätzliche Schutzmaßnahmen nach §§ 9 und 10 GefStoffV unterteilt. Hierzu werden leicht zugängliche Informationen aus Sicherheitsdatenblättern und Betriebsbegehungen genutzt.