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Einführung

Hardware und Software

Die Komponenten der Mensch-Maschine/Rechner-Schnittstellekönnen können in Hardware und Software unterschieden werden. Stellteile, Bildschirme und so weiter lassen sich unter dem Begriff Hardware zusammenfassen. Software betrachtet dagegen die Wechselwirkungen zwischen den Menschen und der Maschine beziehungsweise dem Rechner. Das heißt, die Informationsübertragung vorrangig mittels Computerdialogen, aber auch die dialogbezogenen Kriterien zur Anzeigengestaltung (zum Beispiel Farbgestaltung) werden unter dem Aspekt Software betrachtet.

Informationsaustausch

Informationsaustausch ist die Grundlage der Mensch-Maschine/Rechner-Kommunikation. In jedem Arbeitsprozess muss der Mensch Informationen aufnehmen, verarbeiten und in Handlungen umsetzen. Die aufzunehmenden Informationen können aus dem Arbeitsprozess direkt oder vermittelt hervorgehen (Tabelle 8.6-1):

Tabelle 8.6-1. Informationen und angesprochene Sinnesbereiche
aufzunehmende Informationenangesprochene Sinnesbereiche

direkt über Anlagen- und Prozessmerkmale, zum Beispiel:

  • Laufgeräusch eines Motors
  • Werkstücke und Werkstoffe
  • Arbeitsstoffe und Verschleißteile
  • Stellung von Bedienteilen
  • Gerüche
  • Vibrieren und Schlagen einer Anlage

nahezu alle:

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Bewegungswahrnehmung
  • Fühlen, ...

vermittelt durch Signale, zum Beispiel:

  • Gefahrensignale (zum Beispiel Hupe, Sirene, Warnblinken)
  • Sicherheitskennzeichnung
  • Anzeige von Betriebszuständen (zum Beispiel über Monitor, Lichtzeichen, Digitalanzeige, Zeigerstand auf Skala)
  • sprachliche Informationen (mündlich oder schriftlich)
  • rechner(software)gestützte Prozesssteuerung

im Wesentlichen:

  • Sehen
  • Hören


Der Austausch von Informationen kann beispielsweise über das Betätigen von Hardware erfolgen. Darunter fallen neben den Stellteilen ebenfalls Eingabe- und Ausgabegeräte für die Mensch-Rechner-Kommunikation (zum Beispiel Bildschirm, Drucker, Tastatur).