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Textbausteine für Prüflisten und Formblätter

Prüffragen zur Hardware

  • Werden körperliche Überlastungen und Zwangshaltungen bei der Handhabung von mechanischen Stellteilen vermieden?
  • Ist eine ausreichende Rückmeldung nach der Betätigung von Stellteilen gewährleistet?
  • Ist die Sinnfälligkeit zwischen der Bewegung von Stellteilen und der ausgelösten Wirkung gegeben?
  • Entspricht die Griffigkeit von Stellteilen den Anforderungen der Tätigkeit?
  • Entspricht die Anordnung der Stellteile den Handhabungsanforderungen?
  • Ist die Sinnfälligkeit zwischen Stellteilen und Anzeigen gegeben?
  • Sind die zu verstellenden Größen sowie die jeweilige Einstellung eindeutig erkennbar und verständlich?
  • Wird die unbeabsichtigte Betätigung von Stellteilen vermieden?
  • Sicherheitseinrichtungen an Stellteilen können nicht manipuliert werden?
  • Persönliche Schutzausrüstung oder individuelle Leistungsmerkmale beeinträchtigen nicht die Wahrnehmung von Informationen oder die Betätigung von Stellteilen?
  • Werden kritische Situationen durch Gefahrensignale rechtzeitig angezeigt und ist deren Wahrnehmung durch das Zwei-Kanal-Prinzip gesichert?
  • Können aus Prozessmerkmalen (zum Beispiel Gerüche, Vibrationen) Rückschlüsse auf sicherheitskritische Situationen gezogen werden und ist den Beschäftigten deren Bedeutung bekannt?
  • Sind akustische Informationen ausreichend hörbar?
  • Ist die Sprachverständigung gesichert?
  • Sind optische Informationen ausreichend sichtbar, zum Beispiel wechseln digitale Anzeigen so langsam, dass diese lesbar sind?
  • Sind Informationen verständlich und eindeutig voneinander unterscheidbar, z.B. durch unverwechselbare Bezeichnung?
  • Ist die Sinnfälligkeit zwischen der Gestaltung von Anzeigen und der erwarteten Informationen gegeben?

Prüffragen zur Software

Allgemeine Gestaltung

  • Sind die dargestellten Elemente scharf und klar zu identifizieren?
  • Sind die Elemente und Informationen z.B. auch unter anderen Auflösungen gut wahrnehmbar?
  • Wird die Positivdarstellung verwendet?
  • Unterstützt die Software das mentale Modell der Aufgabenerledigung durch die Nutzenden?

Zugänglichkeit

  • Verschiedene Ein- und Ausgabegeräte können mit der Software verwendet werden?
  • Die Software ist auch mit individuellen Leistungseinschränkungen (z. B. Farbblindheit) effizient, effektiv, zufriedenstellend nutzbar?
  • Ist die Wahrnehmbarkeit von Informationen individuell möglich, wird z. B. im Zwei-Kanal-Prinzip präsentiert?
  • Die Informationsdichte kann individuell angepasst werden?

Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen

  • Entspricht die Zeichengröße min. 16 Bogenminuten?
  • Werden Kodierungen (Farben, Größe, etc.) sparsam benutzt?
  • Ist die Verwendung von Kodierungen und Strukturen einheitlich?

Gestaltung von Masken

  • Sind Eingabemasken gut erkenntlich?
  • Wird die Eingabe in Masken durch Eingabebeispiele unterstützt?
  • Wird die Übersichtlichkeit und Wahrnehmbarkeit durch die Gestaltgrundsätze unterstützt?

Gestaltung von Icons

  • Ein Icon repräsentiert nur eine Funktion?
  • Ist Aktivierungszustand oder die Anwahl von Icons für alle Nutzenden deutlich erkennbar?

Gestaltung von Texten

  • Sind Texte unter normalen Arbeitsbedingungen lesbar?
  • Besteht zwischen den Wörtern ein Abstand von einem Leerzeichen?
  • Werden Schriftarten mit unverwechselbaren Zeichen verwendet?

Gestaltung von Dialogen

  • Aufgabenangemessenheit: - z. B. "Die Software und deren Darstellung enthält alle für ihren Einsatz benötigten Funktionen und Informationen?"
  • Selbstbeschreibungsfähigkeit: - z. B. "Rückmeldungen, Sicherheitsabfragen, Warnungen oder Fehlermeldungen sind in der Software und deren Darstellung eindeutig unterscheidbar?"
  • Erwartungskonformität: - z. B. "Die Software interstützt die Aufgabenerledigung durch einheitliche Darstellungen?"
  • Lernförderlichkeit - z. B. "Programmbefehle oder -abläufe sind leicht zu merken?"
  • Steuerbarkeit - z. B. "Laufende Vorgänge können angehalten oder abgebrochen werden?"
  • Fehlertoleranz - z. B. "Die Software warnt vor dem Auslösen potenziell gefährlicher Aktionen? oder Zur Behebung von Fehlersituationen gibt die Software Hinweise?"
  • Individualisierbarkeit - z. B. "Die Eingabeeigenschaften (z. B. Geschwindigkeit) von Eingabegeräten (z. B. Maus, Tastatur) können durch Nutzende eingestellt werden?"

Festgestellte Gefährdungen/Mängel Hardware

  • Stellteilhandhabung erfordert zu hohe körperliche Belastung
  • Rückmeldung nach Betätigung der Stellteile ist unzureichend
  • Stellteile sind nicht griffig
  • Bewegung der Stellteile ist nicht sinnfällig
  • Anordnung der Stellteile und Anzeigen ist ungünstig
  • Stellgrößen und Anzeigen sind schwer zu erkennen/unverständlich
  • unbeabsichtigte Betätigung der Stellteile ist möglich

Festgestellte Gefährdungen/Mängel Software

  • Informationsaufnahme, -verarbeitung und -umsetzung durch ungeeignete Software erschwert
  • Signale für die Anzeige sicherheitskritischer Situationen fehlen/haben Funktionsstörungen
  • akustische Informationen sind zu leise oder undeutlich (zum Beispiel Gefahrensignale, Sprachverständigung)
  • optische Informationen sind schlecht zu erkennen (zum Beispiel Gefahrensignale, Anzeigen, Schriften, Symbole, Farben)
  • Signale werden durch ungünstige Arbeitsumgebungsbedingungen verdeckt (zum Beispiel Persönliche Schutzausrüstung, Signalton durch Störlärm; Signallampen durch Dämpfe)
  • Informationen sind schlecht voneinander zu unterscheiden
  • Zeichen/Symbole/Piktogramme sind unverständlich
  • Anzeigen sind nicht sinnfällig
  • Bedeutungen sicherheitskritischer Prozessmerkmale sind unzureichend bekannt (zum Beispiel Gerüche, Beschleunigungen, Laufgeräusche von Motoren)

Maßnahmen

  • ergonomische Software und Hardware beschaffen
  • Hardware richtig aufstellen und verwenden
  • akustische Signale verstärken und Störgeräusche reduzieren
  • optische Gefahrensignale besser sichtbar machen (zum Beispiel Leuchtdichte erhöhen; störende Umgebungsfaktoren [Dämpfe, Rauche, Nebel, Blendung, Abschattung] vermeiden; Gefahrensignale nahe der Gefahrenquelle anordnen; Gefahrensignale im Gesichtsfeld anordnen)
  • Anzeigen im Gesichtsfeld anordnen; nach Wichtigkeit, Benutzungshäufigkeit und Ablesefolge gruppieren
  • Lesbarkeit der Schrift/Symbole/Piktogramme verbessern
  • Beschäftigte unterweisen über sicherheitstechnische Prozessmerkmale, erforderliche Handlungsweisen, Signale, Umgang mit Software und Hardware
  • Stellteile entsprechend den Handhabungsanforderungen anordnen
  • unbeabsichtigte Betätigung von Stellteilen verhindern
  • Griffigkeit von Stellteilen verbessern
  • körperliche Belastungen bei der Handhabung von Stellteilen reduzieren