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Was ist bei der Herstellung von textilen Mund-Nase-Bedeckungen zu beachten?

Grundsätzlich gilt, dass textile Mund-Nase-Bedeckungen, die nicht regelhaft als Persönliche Schutzausrüstung im Sinne der Verordnung (EU) 2014/425 in Verkehr gebracht wurden, und andere selbst hergestellte Masken keine persönliche Schutzausrüstung, sondern als Bekleidungsgegenstand einzuordnen sind. Sie schützen daher nicht wie partikelfiltrierende Schutzmasken gemäß DIN EN 149 und sind keine persönliche Schutzausrüstung, kein Atemschutz und kein Medizinprodukt.

Bei Mund-Nase-Bedeckungen müssen die gewerbliche Produktion mit dem Ziel des Inverkehrbringens und die private Herstellung unterscheiden werden. Für selbstgenähten Gesichtsschutz bestehen keine normativen Anforderungen. Wenn die Masken entgeltlich oder unentgeltlich im Rahmen einer Geschäftstätigkeit auf dem Markt bereitgestellt werden, müssen sie jedoch produkt- und stoffbezogene Rechtsvorschriften erfüllen. Neben der Textilkennzeichnungsverordnung (EU) Nr. 1007/2011 und der REACH-Verordnung (EU) 1907/2006 und können aus dem Produktsicherheitsgesetz Anforderungen abgeleitet werden (z. B. Herstellerangaben). Warn- und Gebrauchshinweise (z. B. Handhabung, Pflege) und Kennzeichnungsanforderungen sind ebenso zu beachten.

Stand: 17.05.2022

FAQ-Nr.: PSA019

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