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Wie kann mit flexibler Arbeitszeit­gestaltung das Infektions­risiko reduziert werden?

Flexible Arbeitszeitmodelle können die Kontakte auf dem Arbeitsweg und im Betrieb reduzieren.

  • So entlastet ein flexibler Arbeitszeitbeginn nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel zu Stoßzeiten, sondern vermeidet auch Ansammlungen von Beschäftigten, z. B. in Eingangsbereichen, Fluren oder bei der Zeiterfassung.
  • Unterschiedliche Kernarbeitszeit- und Gleitzeitregelungen können zum Beispiel durch Funktionszeiten ersetzt werden. Hierbei werden, z. B. auf Teamebene, Erreichbarkeits- und- und Anwesenheitszeiten wie auch Zeiten für den Kundenkontakt abgesprochen. Im besten Fall werden hierbei individuelle Bedürfnisse berücksichtigt.
  • Denn: Flexibilität wird von Beschäftigten vor allem dann positiv erlebt, wenn sie selbstbestimmt ist, d.h. wenn Beschäftigte beispielsweise selbst entscheiden können, ob sie vor oder nach der Stoßzeit zur Arbeit kommen bzw. diese verlassen.
  • Darüber hinaus kann arbeitszeitliche Flexibilität auch die Organisation der Kinderbetreuung erleichtern.
  • Allerdings gilt auch für flexible Arbeitszeitmodelle, dass sie möglichst nicht zu früh (vor 6 Uhr) beginnen bzw. zu spät (nach 20 Uhr) enden. Denn bei der Arbeit in der Nacht bzw. bei Arbeitsbeginn sehr früh am Morgen (vor 6 Uhr) ist die Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit aufgrund der chronobiologischen circadianen Rhythmen niedriger.

Weitere Informationen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung:
baua: Praxis "Flexible Arbeitszeitmodelle - Überblick und Umsetzung"

Stand: 26.01.2021

FAQ-Nr.: 0054

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