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Stellen Abtrennungen in Form von Schutz­scheiben/-folien eine Maß­nahme zum Schutz vor COVID-19 Infektionen im Einzel­handel dar?

Verbindliche Grundlage für die Arbeitsplatzgestaltung ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel. Diese enthält in Punkt 4.2.1 konkrete Angaben zu Abtrennungen.

Weitere branchenspezifische Konkretisierungen bieten die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Kann die Abstandsregel zwischen den Arbeitsplätzen oder zu Kunden nicht eingehalten werden, sind Abtrennungen eine geeignete technische Maßnahme. Abtrennungen aus transparentem Material sind zu bevorzugen, um erforderlichen Sichtkontakt und ausreichende Beleuchtungsverhältnisse sicherzustellen.

Der Einsatz von Schutzscheiben oder aufgespannten Schutzfolien kann z. B. in öffentlichen Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten (z. B. Kassierer, Theken, Bankschalter) vor der Kontamination mit COVID-19 aus der Ausatemluft von Kunden ein möglicher "Baustein" zur Unterbrechung der Infektionskette sein. Aus unserer fachlichen Sicht wird mit einem Schutzschirm die unmittelbare Belastung des Beschäftigten durch die Atemluft der Kunden (z. B. beim Husten) gehemmt. Die Baugröße sollte den Atembereich abdecken, so dass von den typischen Körpermaßen erwachsener Personen ausgegangen werden kann.

Abtrennungen sind ein "Baustein" und müssen durch andere Maßnahmen ergänzt werden, insbesondere ausreichende Lüftung und Oberflächenreinigung.

Stand: 08.12.2020

FAQ-Nr.: 0012

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