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Die Instrumente der Baustellenverordnung - Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage (Komplex 10)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Baustellenverordnung (FAQ)

Gemäß Baustellenverordnung ist für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage eine Unterlage zu erstellen. Für welche Bauvorhaben gilt diese Forderung und was ist Ziel der Unterlage?

Der Koordinator hat eine Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage zusammenzustellen, wenn bei ihrer Errichtung oder Änderung Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander tätig werden. Diese Verpflichtung basiert auf § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV.

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Was gehört zu den späteren Arbeiten nach Baustellenverordnung?

Spätere Arbeiten fallen in der Nutzungsphase der baulichen Anlage an. Sie umfassen im Sinne von § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV insbesondere vorhersehbare Arbeiten an baulichen Anlagen.

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Was ist der Inhalt der Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage?

Gliederung, Umfang und Inhalt der Unterlage werden in der BaustellV selbst nicht festgelegt.

Es wird empfohlen, sich bei der Zusammenstellung an den in der RAB 32 beschriebenen Inhalten zu orientieren.

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Wo findet man die Anforderungen an Inhalt und Form der Unterlage?

Zu Gliederung und Umfang der Unterlage werden in der BaustellV keine Festlegungen getroffen.

Anforderungen an den Inhalt einer Unterlage gemäß BaustellV beschreibt die Regel zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) 32. Die Anlage A der RAB 32 enthält vier Beispiele für Unterlagen.

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Wer stellt die Unterlage für spätere Arbeiten zusammen?

Nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV hat der Koordinator die Unterlage für spätere Arbeiten zusammen zu stellen.

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Wann muss die Unterlage für spätere Arbeiten vorliegen?

Die Unterlage muss bei der Planung der Ausführung des Bauvorhabens zusammengestellt werden und soll bereits vor der Ausschreibung der jeweiligen Bauleistungen vorliegen. Damit wird rechtzeitig eine Grundlage für die sichere und gesundheitsgerechte Durchführung späterer Arbeiten an der baulichen Anlage bereitgestellt.

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Worin liegt der Nutzen der Unterlage für spätere Arbeiten?

Der Nutzen der Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage kann in folgenden Bereichen liegen:

  • Verbesserung der Information zur baulichen Anlage,
  • Geringere Dauer späterer Arbeiten,
  • Geringere Kosten späterer Arbeiten,
  • Höhere Qualität späterer Arbeiten,
  • Reduzierung von Gefährdungen bei der Durchführung von späteren Arbeiten,
  • Vermeiden von Improvisationen,
  • Erhöhung der Akzeptanz der baulichen Anlage durch die Nutzer,
  • Erhöhung des Marktwerts der baulichen Anlage.

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Die Umbauphase einer baulichen Anlage unterbricht deren Nutzungsphase. Zählt der Umbau trotzdem zu den späteren Arbeiten im Sinne des §3 Abs.2 Nr.3 Baustellenverordnung?

Spätere Arbeiten im Sinne des § 3 Abs.2 Nr.3 BaustellV fallen grundsätzlich in der Nutzungsphase einer baulichen Anlage an. Der Umbau ist als Änderung der baulichen Anlage zu betrachten und wird der Bauphase zugerechnet. Folglich sind je nach Art und Umfang des Umbauvorhabens die auf diese Phase zutreffenden Maßnahmen der BaustellV und der RAB anzuwenden. Das betrifft auch die Überarbeitung bzw. die Anpassung der Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage. Nach Abschluss des Umbaus läuft die Nutzungsphase des Bauvorhabens weiter bzw. es beginnt eine neue.

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Im Rahmen eines Bauvorhabens wird eine bauliche Anlage geändert, Teile der baulichen Anlage bleiben jedoch unverändert. Ist eine Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage für die gesamte bauliche Anlage zu erstellen oder nur für den im Rahmen des Bauvorhabens geänderten Teil der baulichen Anlage?