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Im Rahmen eines Bauvorhabens wird eine bauliche Anlage geändert, Teile der baulichen Anlage bleiben jedoch unverändert. Ist eine Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage für die gesamte bauliche Anlage zu erstellen oder nur für den im Rahmen des Bauvorhabens geänderten Teil der baulichen Anlage?

Handelt es sich bei den zu ändernden Teilen um die Änderung einer baulichen Anlage im Sinne der Begriffsbestimmung der Regel zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) 10, ist die BaustellV anzuwenden.

Wenn auf dieser Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden und damit ein Koordinator zu bestellen ist, hat dieser auch eine Unterlage für spätere Arbeiten zusammenzustellen.

Aus der Begriffsbestimmung "Zusammenstellen einer Unterlage" der RAB 10 ergibt sich, dass die erforderlichen Angaben von den Planungsbeteiligten einzufordern sind. Das bedeutet, dass lediglich die Teile der baulichen Anlage berücksichtigt werden, an denen die Änderung erfolgt.