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Was muss der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) beinhalten? Welche Mindestforderungen gibt es diesbezüglich?

Die Regel zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) 31 beschreibt ausführlich die inhaltlichen Mindestforderungen (Ziffer 3.2), die an den SiGePlan gemäß BaustellV gestellt werden.

Im Einzelnen sind das folgende:

  • Arbeitsabläufe,
  • Gefährdungen,
  • Räumliche und zeitliche Zuordnung der Arbeitsabläufe,
  • Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung der Gefährdungen,
  • Arbeitsschutzbestimmungen.

Darüber hinaus beeinflussen die Aufgaben des Koordinators (siehe RAB 30) die Inhalte des SiGePlans. Es kann daher erforderlich sein, neben den Vorgaben, die sich aus der BaustellV ergeben, weitere Aspekte in den SiGePlan einfließen zu lassen. Diese werden in der RAB 31 als inhaltliche Empfehlungen (Ziffer 3.3) dargestellt, wobei diese Nennung nicht abschließend ist:

  • Vorgesehene bzw. beauftragte Unternehmer,
  • Gefährdungen Dritter,
  • Termine,
  • Informations- und Arbeitsmaterialien zum Arbeitsschutz,
  • Mitgeltende Unterlagen,
  • Ausschreibungstexte.