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Sind die Bestimmungen der Baustellenverordnung auf "fliegende Bauten" anzuwenden?

Gemäß der jeweiligen Landesbauordnung sind "fliegende Bauten" bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, wiederholt an wechselnden Standorten aufgebaut zu werden. Unter diesen Oberbegriff fallen z. B. Fahrgeschäfte, Zelte, Tribünen, Bühnen, mobile Konzertbühnen.

Nach Ziffer 3 Regel zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) 10 handelt es sich dabei um bauliche Anlagen, deren Errichtung, Änderung und Abriss den Bestimmungen der BaustellV unterliegen.

Grundsätzlich gehören Maschinen und maschinentechnische Anlagen nicht zu den baulichen Anlagen. Erfolgt jedoch ihr Ein-, Aus- oder Umbau zeit- und ortsgleich zur Errichtung oder dem Abbruch einer baulichen Anlage (hier fliegende Bauten), so fallen die dafür erforderlichen Arbeiten in den Geltungsbereich der BaustellV und sind in die Maßnahmen nach BaustellV einzubeziehen.