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Kann ein Unternehmen, das Koordinationsleistungen nach Baustellenverordnung anbietet, auch entsprechende Aufträge aus anderen Mitgliedstaaten der EU annehmen?

Die BaustellV basiert auf der EG-Baustellenrichtlinie. Diese beinhaltet Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen, die in jedem Mitgliedstaat in staatliches Recht umgesetzt werden müssen. Dabei steht es jedem Land frei, darüber hinaus gehende Vorschriften zu erlassen.

Informationen zur Umsetzung stehen auf der Internetseite der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (http://osha.europa.eu) zur Verfügung.

Auf der Grundlage des freien Binnenmarktes in der EU sollte die Übernahme von Koordinationsleistungen nach BaustellV durch ein deutsches Unternehmen, das über die nach BaustellV geforderte Qualifikation verfügt, grundsätzlich möglich sein.

Der Begriff "Geeigneter Koordinator" kann jedoch in den verschiedenen Mitgliedstaaten unterschiedlich interpretiert werden, was in anderen Mitgliedstaaten zu unterschiedlichen Qualifikationsanforderungen für die Koordinationstätigkeit als die in der RAB 30 beschrieben führen kann. Gleiches gilt für Erwerb und Nachweis der Qualifikation. Vor Annahme des Auftrages in einem anderen EU-Mitgliedstaat sollte ein Unternehmen sich deshalb ausführlich über die dort jeweils gültigen Vorschriften informieren.