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Arbeitsgestaltung im Betrieb

Forschung für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit im Betrieb

Die Bedingungen der Arbeit in den Betrieben verändern sich mit hoher Geschwindigkeit. Neue Technologien und Arbeitsformen werden eingeführt, zum Teil bevor mögliche Auswirkungen auf den Menschen überhaupt erforscht sind.

Mann an einem Montagearbeitsplatz © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Zugleich wird bekannten Gefährdungen in Unternehmen häufig nicht so begegnet, wie es der Stand von Wissenschaft und Technik eigentlich ermöglicht.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verfolgt das Ziel, substanzielle Beiträge zu einer menschengerechten Gestaltung der Arbeit im Betrieb zu leisten. Dazu bearbeitet die BAuA Themen, deren Relevanz für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nicht hinreichend untersucht sind.
Beispiele dafür sind innovative Technologien, psychische Arbeitsbelastungen und auch biologische und chemische Gefährdungen. Schwerpunktthemen der praxis- und umsetzungsorientierten Aktivitäten der BAuA betreffen die physischen und physikalische Faktoren der Arbeit sowie die Arbeitsumgebung.

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Neue Technologien und Arbeitsformen

Technische Innovationen und die zunehmende Digitalisierung wirken sich auf alle Bereiche der Arbeit wie Arbeitsaufgaben und -tätigkeiten, Arbeitsmittel und Schnittstellen, die Arbeitsorganisation und die -umgebung aus. Diese gilt es für die Gestaltung gesunder Arbeit zu erforschen.

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Gefahrstoffe

Gefahrstoffe sind Stoffe oder Gemische, die für Mensch oder Umwelt gefährlich sein können oder schädigende Wirkung haben. Die BAuA verfolgt mit ihren Aufgaben und Maßnahmen das Ziel, den Umgang mit Chemikalien und Werkstoffen anwendungssicher zu gestalten.

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Biostoffe

In Deutschland können mehr als 5 Millionen Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen mit Biostoffen, in der Vergangenheit auch als biologische Arbeitsstoffe bezeichnet, in Kontakt kommen. Dies kann zu Infektionen, zur Entstehung von Allergien oder zu toxischen Reaktionen führen.

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Arbeitsstätten

Arbeitgeber haben dafür zu sorgen, dass von Arbeitsstätten keine Gefährdungen für die Beschäftigten ausgehen. Dazu gehört auch die Gestaltung von Treppen und Bodenbelägen, die das Unfallrisiko der Beschäftigten und die Sicherheit bei der Arbeit direkt beeinflusst.

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Physikalische Faktoren und Arbeitsumgebung

Physikalische Einwirkungen wie beispielsweise Lärm oder Strahlung stellen neben ungünstig gestalteten Arbeitsumgebungsfaktoren wie schlechter Beleuchtung oder ungünstigen klimatischen Arbeitsbedingungen nach wie vor wesentliche Belastungsfaktoren bei der Arbeit dar.

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Physische Belastung

Physische Belastungen beispielsweise durch ungünstige Körperhaltung oder schweres Heben und Tragen stellen nach wie vor gesundheitliche Gefährdungen für Beschäftigte dar. Um die Risiken zu beurteilen, entwickelt die BAuA die Leitmerkmalmethoden weiter.

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Arbeitszeit

Die Gestaltung der Arbeitszeit gehört zu den zentralen Fragestellungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Mit Blick auf den Wandel der Arbeitswelt stellt die Flexibilisierung der Arbeitszeit Unternehmen und Beschäftigte vor neue Herausforderungen.

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Psychische Belastung

Die steigende psychische Belastung in der Arbeitswelt wird heutzutage vielfach diskutiert. Psychische Belastung ist jedoch nicht automatisch schädlich und ist auch nicht gleichzusetzen mit psychischer Erkrankung.

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Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im betrieblichen Arbeitsschutz. Sie ist die Grundlage für ein systematisches und erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement.

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Branchen

Die BAuA fördert den gezielten Transfer guter Arbeitsschutz-Praxis in ausgewählten Branchen. Ziel ist es, gesichertes Gestaltungswissen direkt für die betriebliche Praxis nutzbar zu machen. Im Zentrum dieser Transferaktivitäten stehen die Pflegebranche und die Bauwirtschaft.

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