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Warum sollten für den WAI zwei Faktoren berechnet werden?

Der Work Ability Index (WAI) ist ein etabliertes Instrument zur selbstberichteten Erfassung der Arbeitsfähigkeit, welches unter der mittlerweile umstrittenen Annahme der Eindimensionalität als ungewichteter Summenindex entwickelt wurde.

Aktuelle Forschungen stützen jedoch das Vorliegen einer zweifaktoriellen Struktur des WAI, bestehend aus dem Faktor Subjektive Arbeitsfähigkeit und Ressourcen mit vier Indikatoren (WAI 1 Derzeitige Arbeitsfähigkeit im Vergleich zu der besten je erreichten Arbeitsfähigkeit; WAI 2 Arbeitsfähigkeit im Vergleich zu den Anforderungen der Arbeitstätigkeit; WAI 6 Einschätzung der eigenen Arbeitsfähigkeit in zwei Jahren und WAI 7 Psychische Leistungsreserven) sowie dem Faktor Gesundheitsbedingungen mit drei Indikatoren (WAI 3 Anzahl der vom Arzt diagnostizierten Krankheiten, WAI 4 Geschätzte Beeinträchtigung der Arbeitsleistung durch die Krankheiten und WAI 5 Krankenstandstage in den vergangenen 12 Monaten).

Darüber hinaus zeigte sich in vergangenen Studien, dass die sieben WAI-Indikatoren einen unterschiedlich starken Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben. Daher wurde eine gewichtete Berechnung der Indexwerte für die zwei Faktoren entwickelt. Das Ergebnis wird somit präziser und entspricht nationalen und internationalen Studien, in denen überwiegend eine Zweidimensionalität des WAI identifiziert werden konnte.

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