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Arbeit und Gesundheit

Gut gestaltete Arbeit für gesunde Beschäftigte

Gut gestaltete Arbeit kann positiv auf die Gesundheit wirken. Sie vermeidet Lärm, Hitze, Staub und schweres Heben. Und sie hat auch die psychische Gesundheit der Beschäftigten im Blick

Bewegungspause in einer Werkhalle © Uwe Völkner, Fotoagentur FOX

Die Forschung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu gesunder Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren die physische und psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten bestimmen. Belastungen und Beanspruchungen in der modernen Arbeitswelt sind in ihrer Wirkung auf den Menschen oftmals ambivalent. So lassen sich die Auswirkungen neuer Technologien auf den Menschen nicht immer eindeutig erkennen. Teilweise bestehen Wechselwirkungen mit anderen Faktoren, etwa Ernährung und Bewegung.

Die BAuA geht deshalb nicht nur der Frage nach der unmittelbaren Schädigung durch arbeitsbedingte Faktoren nach. Sie beschäftigt sich darüber hinaus auch mit den großen "Volkskrankheiten" wie Muskel-Skelett-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten und psychischen Beeinträchtigungen durch die Arbeit. Ziel ist es, das Zusammenwirken von arbeitsbedingten Faktoren und anderen möglichen Ursachen für diese Krankheiten besser zu verstehen.

Ergänzend erforscht die BAuA Ansätze des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) und der Return-to-Work-Progamme, um Beschäftigten bei ihrer Rückkehr zur Arbeit frühzeitig und nachhaltig zu unterstützen. Dadurch wird den Beschäftigten eine weitere, dauerhafte berufliche Teilhabe ermöglicht.