Navigation und Service

Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen

BAuA veröffentlicht aktualisierten "Fragebogen zu Muskel-Skelett-Beschwerden"

Ausgabe 40/22
Datum 29. November 2022

Dortmund - Körperliche Fehlbelastungen im Beruf können Beschwerden im Bewegungsapparat verursachen. Aussagen der Beschäftigten zu Beschwerden sind im betrieblichen Kontext wichtig, um Präventionsschwerpunkte abzuleiten und Maßnahmen evaluieren zu können. Die standardisierte Erfassung von Muskel-Skelett-Beschwerden ist daher maßgebend für die verlässliche Beschreibung der Auswirkungen beruflicher physischer Belastungen. Mit dem nun veröffentlichten "Fragebogen zu Muskel-Skelett-Beschwerden (FB*MSB)" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wurde eine aktualisierte deutschsprachige Version des Nordischen Fragenbogens zu Muskel-Skelett-Beschwerden (NMQ) abgeleitet.

Mit dem Fragenkatalog werden Aussagen zur Lokalisation, Art und Intensität der Beschwerden bei Beschäftigten erfasst. Dabei werden alle Körperregionen berücksichtigt. Für die aktualisierte Version wurde der Aufbau des Fragebogens hinsichtlich seiner Praktikabilität und seiner inhaltlichen Richtigkeit überarbeitet. So wurde der neue Fragebogen um die Erhebung der Beschwerden in den letzten sieben Tagen ergänzt. Im Bereich der oberen Extremitäten kann man angegeben, auf welcher Körperseite die Beschwerden auftraten. Auch die Hinweise zur Auswertung des Fragebogens wurden überarbeitet. Der aktualisierte Fragenkatalog ist kurz, verständlich, praxisnah, modular und einheitlich aufgebaut. Ziel ist es, die Erhebung von Beschwerden im Rahmen von betrieblichen Befragungen zu unterstützen. Der neue Fragebogen wurde im Rahmen des Forschungsprojektes F2457 der BAuA erprobt und auf Grundlage der Ergebnisse optimiert. 

Die baua: Praxis "Fragebogen zu Muskel-Skelett-Beschwerden (FB*MSB)" kann als PDF im Internetangebot der BAuA heruntergeladen werden unter www.baua.de/publikationen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 800 Beschäftigte.

Kontakt

So erreichen Sie uns:

Lea Deimel

Telefon: 0231 9071-2562 Fax: 0231 9071-2362

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK