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EU-Projekt NanoHarmony stellt sich per Webinar vor

Konsortium unter BAuA-Leitung forscht zur Sicherheit von Nanomaterialien

Ausgabe 21/20
Datum 28. Mai 2020

Dortmund - Mit dem Webinar "An Introduction to NanoHarmony" geht das europäische Projekt NanoHarmony am 7. Juli 2020 an die interessierte Öffentlichkeit. Das von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geleitete Projekt, bei dem 14 europäische Partner zusammenarbeiten, möchte Testmethoden und Leitfäden entwickeln, um Gefährdungen durch technisch hergestellte Nanomaterialien zu beurteilen. Das Konsortium des Projektes ermöglicht allen Interessensgruppen zu den Entwicklungen beizutragen und stellt sich und die geplanten Aktivitäten per Webinar vor.

Innovative Nanomaterialien können Produkte und Prozesse verbessern und Ressourcen schonen. Bei ihrer Entwicklung darf jedoch nicht nur der technische Fortschritt im Mittelpunkt stehen. Von ihnen dürfen auch keine Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen. Um mögliche Gefährdungen durch diese Materialien beurteilen zu können, müssen vorhandene internationale Testmethoden angepasst und gegebenenfalls neue entwickelt werden.

Hier setzt das EU-Projekt NanoHarmony, das im April 2020 gestartet wurde, an. Im mit drei Millionen Euro geförderten Projekt arbeiten Partner aus Forschung, Industrie, Regulierung und öffentlichen Einrichtungen zusammen.
NanoHarmony, das auf drei Jahre angelegt ist, setzt den Schwerpunkt auf Prüfrichtlinien und Leitfäden zur Beurteilung von Chemikalien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD). Zudem ermöglicht NanoHarmony Partnern aus allen Mitgliedstaaten der OECD, sich in Form einer assoziierten Partnerschaft zu beteiligen. Der Beitritt von 25 assoziierten Partnern, unter anderem aus Südkorea, den USA und Südafrika, wird gerade organisiert.

Nachdem das Projekt mit einem virtuellen Kick-off-Meeting Ende April startete, bezieht NanoHarmony alle interessierten Stakeholder durch Workshops, Webinare, Veröffentlichungen, Newsletter sowie Projektaktionen und -ergebnisse in das Projekt ein. Stakeholder können sich auf der Projektseite registrieren lassen. Die Website, die unter anderem Informationen zum Projekt, den Prüfrichtlinien und den beteiligten Partnern enthält, gibt es unter der Adresse www.nanoharmony.eu. Das erste Event "An Introduction to NanoHarmony" findet bereits am 7. Juli um 15 Uhr in Form eines Webinars statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter der Adresse www.nanoharmony.eu/events.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

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