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Gruppe 3.6 Betriebliche Intervention und Transfer

Die Arbeitsschwerpunkte der Fachgruppe 3.6 "Betriebliche Intervention und Transfer" liegen sowohl in ihrer Forschung zu betrieblichen Interventionen, als auch im Transfer von Forschungsergebnissen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in die betriebliche und überbetriebliche Praxis, wobei insbesondere Multiplikatoren im Arbeitsschutz (u.a. Arbeitgeber, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unfallversicherungsträgern und staatlichen Arbeitsschutzbehörden) angesprochen werden. Damit trägt die Fachgruppe zur Erfüllung zweier Kernaufgaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bei.

Betriebliche Interventionen

Forschung zu Interventionen, wie sie derzeit in den verschiedenen Fachbereichen der BAuA umgesetzt wird, ist im Hinblick auf Begriffe, Methoden und Themen sehr vielfältig. Die Fachgruppe 3.6 am Standort Dresden nimmt bezüglich des Themas „betriebliche Intervention“ sowohl innerhalb des Fachbereichs 3 als auch fachbereichsübergreifend eine Querschnittsfunktion in der Bundesanstalt wahr. Sie unterstützt einen übergeordneten fachlichen und methodischen Austausch in der Bundesanstalt, dessen Ziele darin bestehen,

  • Methoden und Vorgehensweisen für betriebliche Interventionen und deren Transfer zu sammeln, zu systematisieren, zu prüfen und weiterzuentwickeln,
  • Erkenntnisse zu Wirkfaktoren (z. B. Warum wirkt eine Intervention [nicht]?) und Wirkweisen (z. B. Wie und unter welchen Bedingungen wirkt eine Intervention [nicht]?) zu systematisieren und
  • Standards für gute betriebliche Interventionen abzuleiten.

Zugleich forscht die Fachgruppe 3.6 selbst zum Thema betriebliche Interventionen. Hierbei liegt der Fokus auf Interventionen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zum Umgang mit arbeitsbedingter psychischer Belastung.

Transfer

Eng verbunden mit ihrer Forschung zu betrieblichen Interventionen sind die transferbezogenen Aktivitäten der Fachgruppe 3.6. Ziel des Transfers ist es, Forschungsergebnisse der Bundesanstalt zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in die betriebliche und überbetriebliche Praxis zu überführen. Der Transfer erfolgt dabei mit zwei Schwerpunkten: Ein Teil der Transferaktivitäten fokussiert auf die Region Mitteldeutschland, wobei insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Vordergrund stehen. Ein zweiter Teil des Transfers bezieht sich auf das Gesundheitswesen als wesentliche Zielgruppe von Aktivitäten zum Erhalt und zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Transferwege sind u.a. Fachveranstaltungen (z. B. Arbeitsschutzkolloquium, SiFa-Workshop, Dresdner Treffpunkt Sicherheit und Gesundheitsschutz), regionale Kooperationen und Netzwerkarbeit sowie die fachliche Begleitung von Arbeitsgestaltungsprojekten im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Durch langjährige Erfahrungen im Transfer ist die Fachgruppe 3.6 regional sehr gut vernetzt. Damit ist zum einen die Grundlage für Forschungsaktivitäten zu betrieblichen Interventionen gegeben: Bedarfe und Anforderungen der Praxis können unmittelbar aufgegriffen und in den betrieblichen Gestaltungsprozess eingebracht werden. Zum anderen kann durch die in der Gruppe gegebene Verknüpfung von Forschungs- und Transferaktivitäten neues Gestaltungswissen unmittelbar in die Praxis übertragen werden. Die Gruppe 3.6 bringt ihre Kenntnisse über die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeit auch aktiv in die Arbeit der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) ein.

Kontakt

Dr. Ulrike Rösler

Gruppenleiterin Gruppe 3.6 "Betriebliche Intervention und Transfer"

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