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54. Wissenschaftliches Seminar, 14. Dezember 2020

Wissenschaftliche Expertise als Basis politisch administrativer Entscheidungen - Herausforderungen in Zeiten umstrittener Wissensbestände

Vortrag von

  • Frau Prof. Dr. Eva Barlösius, Institut für Soziologie, Leibnitz Universität Hannover
  • Frau Prof. Dr. Eva Ruffing, Institut für Sozialwissenschaften, Universität Osnabrück

Zunehmend wird die Geltung wissenschaftlichen Wissens in politischen Entscheidungsprozessen in Frage gestellt. Keineswegs verbirgt sich dahinter aber nur ein Muster der Infragestellung; vielmehr handelt es sich um unterschiedliche Formen der Infragestellung, die auch unterschiedlich bewältigt werden müssen. In unserem Vortrag werden wir ein von uns entwickeltes Stufenschema präsentieren, das drei Stufen der Infragestellung wissenschaftlichen Wissens unterscheidet. Mit diesem Schema lassen sich die verschiedenen Hinterfragungen der Geltung von wissenschaftlichem Wissen und der politische Gebrauch von wissenschaftlicher Expertise systematisch erfassen. Dies bietet die Grundlage dafür, auch stufenspezifische Folgen der Hinterfragung wissenschaftlichen Wissens für den politisch-administrativen Prozess zu untersuchen und entsprechende Bearbeitungsmechanismen zu entwickeln. Diese Systematisierung besitzt für die Ressortforschung besondere Relevanz, weil sie sich im Spannungsfeld von Wissenschaft und dem politisch-administrativen System befindet.

Kontakt

apl. Prof. Dr. Martin Schütte

Wissenschaftlicher Leiter Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

Weitere Kontaktmöglichkeiten

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