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43. Wissenschaftliches Seminar, 17. April 2018

Niedrige Renten trotz langer Versicherungszeiten. Eine empirische Analyse der Risikofaktoren

Vortrag von

  • Lina Zink (Forschungsabteilung "Arbeitsmarkt - Integration - Mobilität" [AIM], Institut Arbeit und Qualifikation [IAQ], Universität Duisburg-Essen)

Vorschläge zu Rentenreformen sind und waren in den vergangenen Jahren immer auch darauf ausgerichtet, niedrige Renten zu verhindern. Verschiedene Parteien und Verbände entwickeln Konzepte, wie dies erreicht werden soll. Sie definieren Bedingungen - also Vorleistungen -, bei deren Erfüllung einem Versicherten zumindest eine Altersrente oberhalb der Grundsicherung im Alter zustehen sollte. Dieses Abstellen auf Vorleistungen erinnert daran, dass für die beitragsbezogene gesetzliche Rentenversicherung das Äquivalenzprinzip leitend ist. Dass allerdings eine Aufwertung von Niedrigrenten überhaupt als möglich und vielleicht notwendig angesehen wird, verweist darauf, dass auch Solidarelemente Teil der gesetzlichen Rentenversicherung sind.

Im Vortrag soll daher nicht nur gezeigt werden, welche Faktoren die Entstehung von Niedrigrenten befördern oder eher verhindern. Es soll insbesondere betrachtet werden, welche Bedeutung Elemente des sozialen Ausgleichs in diesem Kontext bereits haben.

Kontakt

apl. Prof. Dr. Martin Schütte

Wissenschaftlicher Leiter Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit"

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