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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

Bewerbungsfrist 22. Dezember 2022
Arbeitsort Berlin

Wir, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), sind eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Wir betreiben Forschung, beraten die Politik und fördern den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllen wir hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An unseren Standorten Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 800 Beschäftigte.

Für den Fachbereich 3 "Arbeit und Gesundheit" suchen wir am Standort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)

  • bis Entgeltgruppe 14 TVöD
    die Festsetzung einer möglichen Entgeltgruppe erfolgt nach Prüfung der persönlichen Voraussetzungen
  • Vollzeit
  • unbefristet

Der Fachbereich 3 forscht mit derzeit ca. 80 Beschäftigten interdisziplinär zu den Zusammenhängen zwischen körperlichen sowie psychosozialen Arbeitsbedingungen und Gesundheit. Weiterhin wird auf dieser Basis der Prävention und Förderung von Gesundheit sowie dem Prozess der betrieblichen Arbeitsgestaltung wissenschaftlich nachgegangen. Zum Einsatz kommen dabei methodisch Längsschnittstudien (z.B. Studie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit - S-MGA, Gutenberg Health Study - GHS), systematische Reviews, Feld- und Fallstudien, Mixed-Method Ansätze und laborexperimentelle Untersuchungen. Mit seiner empirischen Forschung, der Politikberatung und dem Ergebnistransfer in die betriebliche Praxis trägt der Fachbereich zur menschengerechten Arbeitsgestaltung bei. Im Fachbereich sind die Wissenschaftliche Geschäftsstelle des Ärztlichen Sachverständigenbeirats Berufskrankheiten (ÄSVB) und die Geschäftsstelle des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) angesiedelt.

Ihre Aufgaben:

Forschung im Fachbereich zu Arbeit und Gesundheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Praxis zu initiieren, zu betreiben und zu begleiten: 

  • Leitung und Durchführung eigener Forschungsprojekte, inklusive nationaler und internationaler Publikation der Ergebnisse
  • Einwerbung von Drittmitteln
  • Förderung der Drittelmitteleinwerbung im Fachbereich
  • Evaluation von Projektvorschlägen aus dem Fachbereich
  • Begleitung und Qualitätssicherung von Forschungsvorhaben
  • Qualitätskontrolle wissenschaftlicher Produkte im Fachbereich
  • wissenschaftliche Vorträge und Publikationen zu Themen des Fachbereichs
  • Stellungnahmen gegenüber Politik und (Fach-)Öffentlichkeit
  • Förderung der wissenschaftlichen Qualifizierung im Fachbereichs
  • Unterstützung der Fachbereichsleitung und der wissenschaftlichen Leitung

Ihr Profil:

  • abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Master / Uni-Diplom, mindestens 300 ECTS) in einer lebenswissenschaftlichen Fachrichtung (z.B. Psychologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie, Arbeitswissenschaft, Public Health, Epidemiologie) mit Promotion
  • mehrjährige Erfahrung im Wissenschaftsbereich
  • hohes Maß an Organisations- Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
  • umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in quantitativen Forschungsmethoden
  • Erfahrungen in der Drittmittelakquise
  • Bereitschaft zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs im Fachbereich
  • Erfahrungen mit Publikationstätigkeit
  • gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • Bereitschaft zu Dienstreisen ins In- und Ausland

Wünschenswert sind darüber hinaus:

  • Kenntnisse im Projektmanagement

Wir bieten:

  • die Möglichkeit, etwas zu bewegen: eine verantwortungsvolle Tätigkeit an der Schnittstelle von Forschung und Politikberatung
  • Sichtbarkeit in wissenschaftlich-anwendungsbezogenen Communities: präsentieren Sie Ihre Ergebnisse auf nationalen / internationalen Veranstaltungen
  • persönliche Entwicklung: Wir fördern Ihre Potenziale durch gezielte Personalentwicklung (Fortbildungen und ggf. Möglichkeit zur Promotion bzw. Habilitation).
  • Flexibilität: gleitende Arbeitszeit von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr mit der Möglichkeit zum ortsflexiblen Arbeiten und individuelle Teilzeitmöglichkeiten
  • einen ergonomischen Arbeitsplatz: menschengerecht gestaltet, barrierefrei und modern ausgestattet
  • ein starkes Team: gutes Arbeitsklima in einer teamorientierten Struktur
  • Unterstützung bei der Mobilität: Wir fördern Jobtickets mit bis zu 480 EUR im Jahr, eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten.
  • Gesundheitsförderung: Wir verfügen über ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement

Interesse geweckt?

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, unabhängig Ihres Geschlechts, Alters, Ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, etwaigen Behinderung, sexuellen Orientierung und Identität sowie Nationalität.

Wir haben uns unter anderem die Ziele gesetzt, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen und die Familienfreundlichkeit sowie die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Berufstätigkeit für die Beschäftigten zu verbessern. Daher sind wir nach dem Bundesgleichstellungsgesetz besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, ist eine Teilzeitbesetzung der Stelle grundsätzlich für jedes Geschlecht möglich.

Auch eine Behinderung sollte Sie nicht hemmen, sich bei uns zu bewerben und uns Ihre Kompetenzen aufzuzeigen. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention und setzen uns nach Maßgabe des SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes besonders für die Belange von Menschen mit Handicap ein. Aus diesem Grund erfolgt hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen eine individuelle Betrachtung.

Wie Sie sich bewerben:

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie uns bis zum 22.12.2022 unter Angabe der Kennziffer 67/22 WM 3.0 über die Plattform www.interamt.de (Stellen-ID 860259). Bewerbungen in anderer Form können nur in begründeten Fällen berücksichtigt werden.

Bei Fragen zum Verfahren können Sie sich gerne an Frau Patricia Boeven, Tel. 0231 9071 2230 wenden; bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn apl. Prof. Dr. Martin Schütte Tel. 030 51548 4100.

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