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Doktorandin / Doktorand (w/m/d)

Bewerbungsfrist 16. Juni 2019
Arbeitsort Dortmund

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

Wir suchen am Standort in Dortmund für die Gruppe 4.1 "Expositionsszenarien" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Doktorandin / Doktorand (w/m/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 4 Jahren nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Die Beschreibung, die Bewertung und das Management von Risiken bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen ist das zentrale Anliegen des Fachbereichs 4. Hierbei arbeiten wir multidisziplinär auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Politikberatung, des Transfers in die betriebliche Praxis und der hoheitlichen Aufgaben zusammen. Unsere Themen vertreten wir auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Im europäischen Chemikalienrecht ist die Abschätzung der Exposition ein Kernelement der Risikobewertung. Für die Entwicklung von Modellansätzen zur Expositionsabschätzung von Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz suchen wir daher eine/n engagierten Wissenschaftler/in (w/m/d), der/die auf diesem Thema promovieren möchte. Hierfür besteht die Möglichkeit zur fachlichen Kooperation mit und Promotion an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Abteilung Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Universität Duisburg-Essen.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung von Modellansätzen zur Expositionsabschätzung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz basierend auf den existierenden BAuA Expositionsmodellen EMKG Expo-Tool und SprayExpo
  • Durchführung eines Forschungsprojekts zu Modellansätzen der Expositionsabschätzung gegenüber Gefahrstoffen am Arbeitsplatz (Projekt F 2467)
  • Systematische Begutachtung (Datenauswertung) von Ergebnissen relevanter BAuA-Projekte und Literatur
  • Statistische Auswertung von Messdaten
  • Methodische Weiterentwicklung der Abschätzung der dermalen Exposition unter Einbeziehung der Ergebnisse jüngerer BAuA Projekte
  • Konzeption und Realisierung der Zusammenarbeit mit externen Partnern, da Teilaspekte der Modellweiterentwicklung ausgegliedert werden
  • die Forschungsergebnisse werden in Form referierter Veröffentlichungen publiziert und auf nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert

Ihr Profil:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitäts-Diplom) der Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Informatik, Statistik, Geoinformatik, Umwelt- oder Klimawissenschaften oder verwandter Fachdisziplinen
  • besonderes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem erfolgreichen Team von Wissenschaftlern/-innen
  • vorzugsweise erste Erfahrungen in der Durchführung wissenschaftlicher Studien
  • Interesse an der modellhaften Abschätzung von Exposition gegenüber Chemikalien am Arbeitsplatz
  • vorzugsweise Erfahrungen mit statistischen Analysen unter Verwendung von Software zur statistischen Auswertung größerer Datenmengen
  • zielorientierte und systematische Herangehensweise an die Forschungsaufgabe und mit ihr verbundene offene Fragestellungen
  • vorzugsweise erste Erfahrungen mit der Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Fähigkeiten zur teamorientierten Arbeit mit hoher Eigenverantwortung in einer interdisziplinären Forschungsgruppe
  • sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten:

  • eine interessante Tätigkeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
  • Handlungsspielräume für eine kreative wissenschaftliche Arbeit
  • Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation z.B. durch Teilnahme an einem Programm für Nachwuchswissenschaftler/-innen
  • gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • gleitende Arbeitszeiten und ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement
  • eine engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 16.06.2019 unter Angabe der Kennziffer 16/19 WM 4.1 über die Plattform www.interamt.de.

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 512282. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Für Fragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Lichau, Tel. 0231/9071-2043 zur Verfügung; bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Schlüter, Tel. 0231/9071-2442.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baua.de.