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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Promotion (w/m/d)

Bewerbungsfrist 27. März 2019
Arbeitsort Berlin

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

Wir suchen am Standort in Berlin für die Gruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Promotion (w/m/d)

(im Bereich Bildverarbeitung)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 48 Monaten

Die Beschreibung, die Bewertung und das Management von Risiken bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen ist das zentrale Anliegen des Fachbereichs 4. Hierbei arbeiten wir multidisziplinär auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Politikberatung, des Transfers in die betriebliche Praxis und der hoheitlichen Aufgaben zusammen. Unsere Themen vertreten wir auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Die Gruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien" erforscht und entwickelt Methoden zur Messung und gesundheitlichen Bewertung von Partikelbelastungen der Atemluft am Arbeitsplatz durch feine und ultrafeine Stäube. Sie entwickelt dafür grundlegende Konzepte sowie detaillierte Prüfstrategien für die Früherkennung von Risiken durch Staubfreisetzung bei der Handhabung neuer Materialien, insbesondere nanoskaliger sowie faserförmiger Materialien.

Für die Entwicklung von Verfahren zur automatisierten mikroskopischen Erkennung und Klassifizierung von natürlich vorkommenden und künstlich hergestellten Aerosolen, Partikeln und Fasern suchen wir eine/n engagierten Wissenschaftler/in (w/m/d), der/die auf diesem Thema promovieren möchte. Hierfür besteht die Möglichkeit zur fachlichen Kooperation mit dem Arbeitskreis von Prof. Dr. Olaf Hellwich vom Fachgebiet "Computer Vision & Remote Sensing" der Technischen Universität Berlin.

Ihre Aufgaben:

  • Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet innovativer Bildverarbeitungsalgorithmen zur automatisierten Erkennung und Klassifizierung von partikel- und faserförmigen Stäuben auf Basis von zu korrelierenden mikroskopischen Daten zur Form und chemischen Zusammensetzung von Feststoffpartikeln
  • zu hyperspektralen Bildern korrelierte mehrkanalige Daten sollen mit Methoden des maschinellen Sehens (engl. Computer Vision) und Lernens (engl. Machine Learning, Deep Learning) analysiert werden und mit Methoden des erklärbaren maschinellen Lernens (engl. Interpretable Machine Learning) zu nachvollziehbaren Verfahren der Partikelidentifizierung entwickelt werden
  • neben der Methodenentwicklung soll auch die Gewinnung der für das maschinelle Lernen und die Objektklassifizierung notwendigen Trainingsdaten durch praktische Arbeiten zum Sammeln von Testaerosolen unterstützt werden
  • die Forschungsergebnisse sollen in Form referierter Veröffentlichungen publiziert und auf nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert werden

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Universitäts-Diplom) in der Fachrichtung Informatik, Physik, Geoinformatik, Umwelt- oder Klimawissenschaften, Elektrotechnik oder verwandter Fachdisziplinen
  • Begeisterung für die wissenschaftliche Bearbeitung von anwendungsorientierten Methoden des maschinellen Sehens (engl. Computer Vision) und Lernens (engl. Machine Learning, Deep Learning)
  • besonderes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem erfolgreichen Team von Wissenschaftlern/-innen und Laborkräften
  • zielorientierte und systematische Herangehensweise an die Forschungsaufgabe und mit ihr verbundene offene Fragestellungen
  • gute Programmierkenntnisse in objektorientierten Programmiersprachen, vorzugsweise C++ und Python
  • vorzugsweise Kenntnisse in Bildverarbeitung, Bildsegmentierung und Objekterkennung
  • vorzugsweise Kenntnisse in den Bereichen maschinelles Sehen und Lernen
  • vorzugsweise praktische Erfahrungen mit Tensorflow, PyTorch oder vergleichbaren Entwicklungs-Frameworks des maschinellen Lernens mit künstlichen neuronalen Netzen
  • Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten:

  • gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • abwechslungsreiche Tätigkeit in einem multidisziplinären Team
  • moderne und gut ausgestattete Labore
  • gleitende Arbeitszeiten
  • engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren.

Die BAuA hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 27.03.2019 unter Angabe der Kennziffer 08/19 WM 4.5 über die Plattform www.interamt.de.

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 496733. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen zum Verfahren können Sie sich gerne an Frau Lichau, Tel. 0231 9071-2043 wenden, bei fachlichen Fragen an Herrn Dr. Meyer-Plath, Tel. 030 51548-4342.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baua.de.