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Assistierte "Fahrstuhlnutzung" und "Raumzutritt" für Roboter durch Einbeziehung von Helfern (FRAME) – Menschzentrierte Interaktionskonzepte im Arbeitskontext (MIkA)

Projektnummer: F 2434 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2020

Projektbeschreibung:

Trotz zunehmender Automatisierung werden Service- und Assistenzroboter auch zukünftig zumindest bei Teilaufgaben noch auf die Unterstützung durch Menschen angewiesen sein. FRAME untersucht diese Form der Mensch-Roboter-Interaktion am Beispiel der Türöffnung und Fahrstuhlnutzung, die immer noch einen der wesentlichen Hinderungsgründe für den Einsatz mobiler Service- und Assistenzroboter darstellen. Der Mensch soll dabei durch den Roboter zur Unterstützung aufgefordert werden. Daraus ergeben sich Fragen zur Gestaltung und Auswirkung der Mensch-Roboter-Interaktion auf Arbeitsprozesse, mit der sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) befasst. Diese Fragestellungen sind insbesondere vor den nicht-technischen Forschungsfragen und die Berücksichtigung des Arbeitskontextes von großer Bedeutung.

  • Wie müssen die Dialoge und eine entsprechende Dialogschnittstelle gestaltet sein, damit der Mensch mit dem Roboter effizient und effektiv interagieren kann?
  • Wie können die Dialoge bzw. Dialogschnittstellen potentielle Unterstützer zur Hilfestellung motivieren (Persuasion)?
  • Wie verändern sich organisatorische und arbeitsrelevante Bedingungen durch die Roboter und die Unterstützung?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen hierfür berücksichtigt werden bzw. wie ist die Gefährdung und Personensicherheit der Roboter zur beurteilen?

Die zu entwickelnden Konzepte sollen auf möglichst einfachen verständlichen verbalen und non-verbalen Interaktionsmechanismen beruhen, so dass eine Übertragbarkeit in beliebige Szenarien mit sehr heterogenen Nutzergruppen (bzgl. soziodemografischer Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Ethnie, Internationalität, usw.) möglich ist. Dazu sollen im Rahmen des Vorhabens Gestaltungsempfehlungen und Konzepte für Demonstratoren in sehr unterschiedliche Einsatzumgebungen mit unterschiedlichen Nutzergruppen entwickelt werden.

Die BAuA unterstützt dabei die Erhebung von Anforderungen in Bezug auf Nutzerkontext und Nutzergruppen. Hierzu gilt es Gütekriterien und Benchmarks für die Demonstratoren in Bezug auf eine Reihe relevanter Bewertungsdimensionen zu erfüllen wie Zufriedenheit, Gebrauchstauglichkeit und Aspekte der Technikakzeptanz (wahrgenommener Nutzen und Einfachheit der Nutzung) sowie Beanspruchungs- und Affektmaße. Aus diesen Anforderungen werden konkrete Konzepte für die Gestaltung abgeleitet. Die Dimensionen werden iterativ mit nutzer- und expertenbasierten Verfahren empirisch überprüft und zur Weiterentwicklung des Demonstrators genutzt.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH betreut (Förderkennzeichen: 16SV7834).

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070