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Präventive Prinzipien und Methoden der alterns- und marktgerechten Arbeitssystemgestaltung in der Intralogistik (PREVILOG)

Projektnummer: F 2420 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Juli 2019

Projektbeschreibung:

Im Mittelpunkt von PREVILOG steht die Entwicklung und Erprobung von Vorgehensweisen, Modellen und Methoden zur Analyse, Gestaltung und Bewertung von gleichzeitig gesundheitsfördernden und wettbewerbsfähigen Intralogistiksystemen.

Aufbauend auf einer belastungs- und beanspruchungsorientierten Beschreibung von Intralogistiksystemen werden Ursache-Wirkungs-Modelle (UWM) zur qualitativen Abbildung der Zusammenhänge zwischen Belastung und Beanspruchung entwickelt. Aufbauend auf dem UWM werden Methoden zum Screening von Arbeitsplätzen, Arbeitssystemen und Wertschöpfungsketten entwickelt. Dieser ersten Theoriephase schließt sich eine Adaptions- und Anwendungsphase an, bei der die entwickelten Modelle und Methoden bei den Partnern angewandt werden. Die Ergebnisse dieses belastungs- und beanspruchungsorientierten Screenings erlauben die Auswahl geeigneter Arbeitssysteme, zur Umgestaltung im Sinne der Gesundheit, Attraktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Auf Basis einer Sammlung und Klassifikation von Gestaltungsmöglichkeiten von Intralogistiksystemen wird eine Belastungs-Gestaltungs-Matrix entwickelt. Diese Matrix ordnet die verschiedenen Gestaltungsmaßnahmen nach Art und Wirkung ein und erleichtert so Auswahl und Orientierung für Ausrüster, Planer und Betreiber. Anschließend werden morphologische Baukästen zur physischen, kognitiven und sozialen Gestaltung von Intralogistiksystemen entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Industriepartnern werden die ausgewählten Arbeitssysteme neu gestaltet und einem ersten Screening unterzogen. Die Planungen werden von den Industriepartnern weiter detailliert und implementiert. Die Implementierung wird ebenfalls von den Forschungspartnern begleitet. Die Demonstratoren gehen in den Regelbetrieb über und werden abschließend ausführlich evaluiert.

Zur Evaluierung wird ein neuartiges Bewertungssystem angewandt. Auf Grundlage der UWM wird eine Systematik zur Bewertung der kurz- und langfristigen Auswirkungen entwickelt. Diese Kennzahlenbasierte Bewertungssystematik wird ergänzt durch ein Ampelsystem zur schnellen Bewertung von Gestaltungsmaßnahmen. Abschließend werden die entwickelten Vorgehensweisen, Modelle und Methoden in einer Toolbox zur präventiven Gestaltung zusammengefasst sowie durch Gestaltungsprinzipien, einem Schulungsprogramm und eine Best-Practice Sammlung ergänzt.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Präventive Prinzipien und Methoden der alterns- und marktgerechten Arbeitssystemgestaltung in der Intralogistik (PREVILOG)" wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (KIT) betreut (Förderkennzeichen 02L14A202).

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070