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Pilotprojekt zum Aufbau einer Beratungsstruktur zur anwendungssicheren Entwicklung von Nanomaterialien und innovativen Werkstoffen

Projektnummer: F 2393 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Oktober 2019

Projektbeschreibung:

Forschungseinrichtungen und Start-up Unternehmen, die Nanomaterialien und andere innovative Werkstoffe entwickeln, verfügen häufig nur über unzureichende Kenntnisse zu Fragen der Stoffsicherheit und der Risiken für Mensch und Umwelt. Erste empirische Forschungsergebnisse im Bereich der Governance-Forschung zur Nanotechnologie haben gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Regulatoren, Industrie- und Interessensvertretern in Governance-Netzwerken, die nach bestimmten Kriterien aufgebaut und koordiniert werden, zu einer effektiven Ko-Regulierung auf dem Feld der Sicherheit von Nanomaterialien beitragen. Mit diesem Hintergrund zielt das Pilotprojekt darauf ab, ein tragfähiges Konzept zu einer Beratungsstruktur für Start-ups und Forschungseinrichtungen zu entwickeln, das Lernprozesse auf verschiedenen Ebenen ermöglicht und begleitet. In zwei Fallstudien werden durch Interviews folgende drei Hypothesen überprüft: Fördert die Einbindung von Start-ups in öffentlich-private Governance-Netzwerke die anwendungssichere Entwicklung von Materialinnovationen, wenn ein starker Lernprozess stattfindet? Wird neues Wissen generiert und werden auf dieser Basis Regeln zur Sicherheit von Nanomaterialien geschaffen, wenn die Akteure starkes Vertrauen zueinander entwickelt haben? Tragen Governance-Netzwerke zur effektiven Ko-Regulierung bei, wenn Interaktion und Interessen der involvierten Akteure von einer vertrauenswürdigen, unabhängigen Entität gemanagt werden, die am Schnittpunkt von Wissenschaft und Politik agiert?

Kontakt

Fachbereich 4 "Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070