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Verwendung von Trichlorethen in geschlossenen technischen Systemen - Biomonitoring der Systembediener und Bystander

Projektnummer: F 2379 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 28. Februar 2019

Projektbeschreibung:

Trichlorethen (TRI) wird u.a. als Lösemittel bei der industriellen Teilereinigung und als Extraktionsmittel in Prüflaboratorien der Bitumen- und Asphaltindustrie eingesetzt. Die Verwendung von TRI ist gemäß Anhang XIV der REACH-Verordnung zulassungspflichtig. Seine hohe Flüchtigkeit stellt hohe Anforderungen an geschlossene Systeme. Schon kleine Undichtigkeiten können zu einer TRI-Exposition von Beschäftigten führen.

Vor diesem Hintergrund sollen die aktuellen TRI-Belastungsniveaus von Beschäftigten entsprechender Arbeitsbereiche mittels Biomonitoring untersucht werden. Hierzu wird der TRI-Metabolit Trichloressigsäure im Urin sowie die TRI-Konzentration in der Ausatemluft der Beschäftigten erfasst. Letzteres dient der Weiterentwicklung und Erprobung eines in BAuA entwickelten Verfahrens zur Nutzung von Ausatemluft im Routinebiomonitoring. Ergänzend werden Messungen der TRI-Konzentration in der Arbeitsplatzluft erfolgen.

Die erhobenen Messdaten sind unabhängig von Antragstellern und sollen u.a. die Entscheidungsgrundlage für zukünftige Zulassungsanträge unter REACH verbessern.

Kontakt

Fachgruppe 4.2 "Medizinischer Arbeitsschutz, Biomonitoring"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070