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Auswertung von Fallstudien zu sozioökonomischen Analysen im Chemikalienrecht

Projektnummer: F 2374 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V., Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. August 2017

Projektbeschreibung:

Ein zulassungspflichtiger Stoff kann gemäß der Europäischen Chemikalienverordnung REACH nach einem festgelegten Termin nur noch verwendet werden, wenn für seine spezifischen Verwendungen von der EU-Kommission eine Zulassung erteilt wurde. Für die zeitlich begrenzte Zulassung einer spezifischen Verwendung des Stoffes muss der Antragsteller nach Art. 60(4) REACH belegen, dass ein gut kontrollierter Umgang mit dem Stoff möglich ist. Ansonsten muss er in einer sozioökonomischen Analyse (SEA) darlegen, dass der sozioökonomische Nutzen aus der Verwendung des Stoffes dessen Risiken überwiegt und keine geeignete Alternativstoffe oder -technologien vorhanden sind. Die ECHA-Leitlinien zur Erstellung einer SEA enthalten Checklisten und eine umfangreiche Beschreibung der anzuwendenden Methoden. Die Anwendbarkeit dieser Empfehlungen wird im Rahmen dieses Forschungsprojektes anhand von Fallstudien überprüft. Hierzu werden Erfahrungen aus bereits durchgeführten Zulassungs- und Beschränkungsverfahren ausgewertet. Es wird untersucht, ob systematische Zusammenhänge bei der Erstellung von sozioökonomischen Analysen zu erkennen sind, die von REACH-Helpdesks als Grundlage für eine anwendungsfreundliche Praxishilfe für mittelständische Antragsteller genutzt werden können.

Kontakt

Fachgruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070