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Geschlechtsensitive Auswertungen der Berufskrankheiten des Muskel-Skelett-Systems in Deutschland

Projektnummer: F 2277 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Die Arbeit verfolgte das Ziel, am Beispiel ausgewählter Berufskrankheiten des Muskel-Skelett-Systems durch mechanische Einflüsse die Rate des Auftretens von Versicherungsfällen (speziell bestätigte BK-Fälle) mit Stratifikation nach Geschlecht und differenziert für Einzelberufe darzustellen. Die Studie beruht einer Auswertung des Registers der DGUV zum Berufskrankheitengeschehen (BK-DOK). Für jede der untersuchten Berufskrankheiten (BK-Nr. 2108, 2110, 2102, 2103, 2105 und 2112) konnten besonders betroffene Berufe ermittelt werden. Bei Männern sind Berechnungen berufsspezifischer Raten neu bestätigter BK-Fälle in allen betrachteten Berufskrankheiten möglich. Besonders hohe Raten finden sich z. B. bei Bergleuten, in Baukonstruktions- und Ausbauberufen sowie bei Hilfsarbeitern. Für Frauen werden aufgrund der geringen Fallzahl nur Auswertungen zur Berufskrankheit BK 2108 berichtet. Besonders betroffen sind nichtwissenschaftliche Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte, Beschäftige in medizinischen Fachberufe (ohne Krankenpflege) sowie in der Pflege- und verwandten Berufen. Der Ansatz zeigt, dass durch Verknüpfung von Registerdaten zum Berufskrankheitengeschehen der DGUV mit Daten des Mikrozensus die Berechnung von Raten neu bestätigter BK-Fälle berufsspezifisch möglich ist. Einzelne Berufe sind identifizierbar, in denen Beschäftigte einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Berufskrankheiten durch mechanische Einwirkungen zu erleiden.

Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070