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Ausbildungsinitiative zur sicherheits- und gesundheitsgerechten Gestaltung von Produkten in verschiedenen Hochschulstudiengängen

Projektnummer: F 2120 Projektdurchführung: Technische Universität Dresden - Fakultät Maschinenwesen - Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

An Hochschulen wird den Studenten ein umfangreiches Fachwissen vermittelt. Umfragen ergaben, dass eine spezielle Vermittlung von Arbeitsschutzwissen oft nicht in einem ausreichenden Maß gegeben ist. Insbesondere in Berufsfeldern in denen Entscheidungen z. B. zur sicheren Konstruktion oder Bedienung von Geräten getroffen werden müssen, kann dies zu gravierenden sicherheitsrelevanten Folgen führen. Ziel des Projektes ist es, an einer technischen Hochschule in einem Studiengang (z. B. Maschinen-, Geräte- oder Anlagenbau) Inhalte der Produktsicherheit (u. a. mechanische, elektrische und thermische Gefährdungen, ergonomische Gestaltung, Trittsicherheit, Absturzsicherheit sowie Vermeidung von Emissionen) zu implementieren. Die Fachinhalte werden dafür in moderne Präsentations-/Vermittlungsarten gefasst, wie z. B. E-Learning-Module, Internetworking oder multimediale Lernmedien.

Im Projekt wird während eines Semesters das erarbeitete Konzept exemplarisch erprobt. Weitere Hochschulen sollen die Erfahrungen nutzen können und ebenfalls für ihr Profil spezifisches Wissen bezüglich sicherheits- und gesundheitsgerechter Gestaltung von Produkten in bestehende Studiengänge einfügen. Der Nutzen äußert sich in einer effektiven Wissensvermittlung und dem Wegfall von späteren Maßnahmen zur Nachqualifizierung. Langfristig werden mit einer verbesserten Produktqualität in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz "Spätfolgen" durch mangelhafte Produkte vermieden.

Projektergebnisse:
Ergebnisse aus dem Projekt F 2120 "Ausbildungsinitiative zur sicherheits- und gesundheitsgerechten Gestaltung von Produkten in verschiedenen Hochschulstudiengängen" liegen bereits vor. Von der TU Dresden als Auftragnehmer wurde ein speziell für die Hochschulausbildung von Maschinenbauern und Produktentwicklern angepasstes "Blended-Learning-Konzept" entwickelt. Die daraus vorliegenden Lehr- und Lernunterlagen sollen einen Beitrag zur Verbesserung der Hochschulausbildung künftiger Maschinenbauer und Produktentwickler bezüglich der sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung von Produkten leisten. Damit liegt ein Lehrkonzept für die "Produktsicherheit" vor. Eine Erprobung der vorliegenden Lehrunterlagen erfolgte in der arbeitswissenschaftlichen Ausbildung der Technischen Universität Dresden, speziell in der ein komplettes Semester umfassenden Lehrveranstaltung "Produktsicherheit".

Realisiert wird dieses Lehrkonzept als Blended-Learning, welches durch die Kombination von Präsenz- und Selbstlernphasen charakterisiert ist. Dabei werden eine Vielzahl zeitgemäßer Lehrmethoden und multimedialer Lehrmittel auf ein breites Spektrum der Wissensvermittlung zur Hochschulausbildung künftiger Produktentwickler und -gestalter eingesetzt. Das Lehrkonzept ist in sieben Lehrmodule untergliedert, die miteinander verzahnte Präsenz- und Selbstlernteile umfassen. Systematisch werden die benötigten Lehrinhalte zur sicherheits- und gesundheitsgerechten Produktgestaltung, beginnend mit grundlegenden Angaben zur Produktsicherheit, über die Vorstellung wesentlicher Rechtsgrundlagen, hin zu allgemeinen und speziellen Vorgaben und Anforderungen, die an Produkte gestellt werden, bis zur beispielhaften Lösung spezieller sicherheitstechnischer Problemstellungen dargeboten.

Die Untergliederung in Präsenz- und Selbstlernteile ermöglicht es einerseits, den Studierenden das benötigte fachspezifische Wissen in Form von Frontalunterricht mit Hilfe des Einsatzes von Dozentenleitfäden, Präsentationsfoliensätzen, Whiteboard- und Pinnwandvorlagen sowie Studierendenunterlagen direkt zu vermitteln und andererseits dieses Wissen in den als PC-Software speziell entwickelten Selbstlernumgebungen zu rekapitulieren und anzuwenden. Das Lehrkonzept und die entwickelten Medien geben dem Lehrenden je nach Bedarf und zeitlichen Rahmenbedingungen der Ausbildungseinrichtung die Möglichkeit, sowohl komplette Lehrveranstaltungsreihen zur Thematik als auch einzelne Lehrveranstaltungssequenzen zu gestalten.

Vordergründig sollen mit den Lehrmaterialien Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau, Produktionstechnik, Arbeitsgestaltung und ggf. weiterer Fachrichtungen mit Produktgestaltungsinhalten (z. B. Investitionsgüterdesign) und weitere Interessenten der Problematik "Sicherheits- und gesundheitsgerechte Gestaltung von Produkten" erreicht werden.

Nutzung des Lehrkonzepts:
Die entwickelten Lehrunterlagen werden derzeit inhaltlich aktualisiert. Der Abschluss eines Nutzungsvertrages zur Verwendung der Ausbildungsinitiative durch Hochschullehrer und -lehrerinnen, die angehende Produktentwickler ausbilden, ist daher momentan nicht möglich.

Kontakt

Fachgruppe 2.4 "Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070