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Zwischen den Stühlen - Referendare finden ihren Platz

Filmabend

Termin: 13. November 2017, 17:00 Uhr bis 21:30 Uhr (ausgebucht)

Veranstaltungsort:

sweetSixteen-Kino im Depot
Immermannstraße 29
44147 Dortmund

Inhalt:

Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern - der Stadt Dortmund und dem Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehr-/Lernforschung (DoKoLL) der TU Dortmund - lädt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) als nationaler Focal Point der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) herzlich zum diesjährigen Filmabend ein. Am 13. November 2017 geht es im Depot in Dortmund ab 17.00 Uhr um das Thema "Zwischen den Stühlen - Referendare finden ihren Platz".

Diskutieren Sie mit uns und interessanten Podiumsgästen im Anschluss an den Dokumentarfilm "Zwischen den Stühlen" über die besonderen Herausforderungen des Referendariats und welche Ressourcen und Unterstützungsangebote vorhanden sind oder benötigt werden, um die Gesundheit der Lehrer und Lehrerinnen von Beginn ihres Erwerbslebens an zu erhalten und zu stärken.

Im vergangenen Jahr wurde der Dokumentarfilm ZWISCHEN DEN STÜHLEN von Jakob Schmidt mit dem Healthy Workplaces Film Award ausgezeichnet. Der Film begleitet drei angehende Lehrer und Lehrerinnen nach ihrem vorwiegend theoriebasiertem Studium auf ihrem Weg durch das Referendariat zum Examen. Ein neuer, spannungsreicher Ausbildungsabschnitt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen herausfordernden Schülern und Schülerinnen, Elternabenden, dem Finden ihrer Position im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter und Anwärterinnen auf eine harte Probe gestellt. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule.

Der Filmabend beleuchtet diese spezielle Situation der Referendare und Referendarinnen insbesondere vor dem Hintergrund der Arbeitsbedingungen und der aktuellen Gesundheitssituation im Berufsfeld Schule. Die allgemeinen Wirkungszusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen einerseits und insbesondere der psychischen Gesundheit der Erwerbstätigen andererseits sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik gerückt. Statistiken und wissenschaftliche Studien zur Lehrergesundheit zeigen, dass diese seit Jahren zu den Berufsgruppen zählen, deren Tätigkeit besonders stark mit psychischer Belastung und Beanspruchung verbunden sein können, was sich wiederum auf ihre Gesundheit und Leistung auswirken kann.

Deshalb sollte den (insbesondere psychischen) Belastungen im Lehrberuf möglichst frühzeitig im Sinne der Primärprävention begegnet werden. Hier bietet sich das Referendariat als Berufseinstieg geradezu an. Der Film zeigt eindrucksvoll, dass sich angehende Lehrer und Lehrerinnen in dieser besonderen Phase der Ausbildung "zwischen den Stühlen" in einer Grauzone befinden, da sie keine Studenten oder Studentinnen mehr sind, aber auch noch nicht den Status eines Lehrers/einer Lehrerin erworben haben. Er bietet damit eine hervorragende Gelegenheit, über die aktuellen Herausforderungen der angehenden Lehrkräfte zu diskutieren und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Unterstützungsangebote und Ressourcen vorhanden sind oder benötigt werden, um die Gesundheit der Lehrkräfte von Beginn ihres Erwerbslebens an zu erhalten und zu stärken. Dazu werden im Anschluss an den Film im Rahmen einer Podiumsdiskussion verschiedene Sichtweisen und Einflussmöglichkeiten von Politik, Universität, Schule und den Referendaren und Referendarinnen selbst erörtert.

Diskutieren Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen ein!

Das Programm (PDF, 2MB) des Filmabends kann hier heruntergeladen werden.

Zielgruppen:

Referendare und Referendarinnen, Lehramtsstudierende, Lehrer und Lehrerinnen, Arbeitsschutzakteure, Interessierte am Thema Lehrergesundheit

Hinweis:

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Hier finden Sie weitere Informationen zur EU-OSHA, zur BAuA und zum Filmpreis "Gesunde Arbeitsplätze".

Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei. 

Kontakt (fachlich):

Nathalie Henke

Kontakt

Telefon: 0231 9071-2466

Adresse

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund

Louisa Wünnemann

Kontakt

Telefon: 0231 9071-2136

Adresse

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund

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