Navigation und Service

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Das ermöglicht es uns, die Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

18. Dresdner Arbeitsschutz-Kolloquium "REACH und CLP: Neuanfang in der europäischen Chemikaliengesetzgebung?" am 24.11.2009

Dokumentation

Das neue europäische Chemikalienrecht stand im Mittelpunkt des mittlerweile 18. Dresdner Arbeitsschutzkolloquiums. Die EU-Chemikalienverordnung REACH und die CLP-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen bringen wesentliche Änderungen mit sich. Zugleich soll das Chemikalienrecht europaweit zentralisiert und vereinfacht werden. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese neue EU-Chemikalienverordnung ist am 01. Juni 2007 in Kraft getreten. Nach REACH dürfen nur noch chemische Stoffe in Verkehr gebracht werden, zu denen ausreichende Daten zu den Stoffeigenschaften wie physikalische Eigenschaften, Toxizität, Verhalten in der Umwelt vorliegen. Die Unterscheidung zwischen den sogenannten Altstoffen (chemische Stoffe, die bereits vor 1981 auf dem Markt waren) und den sogenannten Neustoffen (chemische Stoffe, die nach 1981 erstmals auf den Markt gekommen sind) ist aufgehoben worden. Der Hersteller beziehungsweise Importeur hat damit eine Eigenverantwortung - "no data, no market".

Die neue CLP-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) ist am 20. Januar 2009 in Kraft getreten. Sie ist die europäische Umsetzung des GHS (Globally Harmonized System) mit dem eine weltweite Harmonisierung von Vorschriften für die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen erreicht werden soll. Die CLP-Verordnung (EG)1272/2008 ersetzt die europäische Stoffrichtlinie 67/548/EWG sowie die Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG ab 2015 vollständig. Sie soll neben der Verbesserung des Schutzes des menschlichen Lebens und der Umwelt auch zu einer Vereinfachung des Welthandels beitragen.

Das 18. Dresdner Arbeitsschutzkolloquium informierte über Inhalte und Prinzipien von REACH, der CLP-Verordnung und des GHS Systems, über Veränderungen zu bisherigen Regelungen und Übergangsfristen.

Mit der folgenden Dokumentation stehen Ihnen die Präsentationen des Kolloquiums zum Herunterladen zur Verfügung:

Programm (PDF, 105KB)

Grundlagen zu REACH und Serviceangebot des REACH-CLP Helpdesk (PDF, 856KB)
Andreas Fleischer, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

REACH und GHS in Unternehmen: Neue Informationen - neue Pflichten? (PDF, 281KB)
Dr. Eva Lechtenberg-Auffarth, BAuA

GHS - Ein weltweit harmonisiertes Einstufungs- und Kennzeichnungssystem für das Inverkehrbringen und den Transport (PDF, 796KB)
Dr. Heiner Wahl, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Die CLP-Verordnung: Kriterien, Kennzeichnung und Verpackung (PDF, 497KB)
Dr. Thomas Gebel, BAuA

Mehr zu Veranstaltungen