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Klima und psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Das thermische Raumklima hat neben dem Einfluss auf die Thermoregulation eine wesentliche Wirkung auf Gesundheit, Befinden, Motivation und Leistungsfähigkeit des Menschen. Mit einem systematischen Review wurden Studien erfasst und ausgewertet, die einen Sachbezug zwischen Raumklima und psychischer Gesundheit erwarten lassen. Demnach können insbesondere Unzufriedenheit mit dem Raumklima (zu warm, zu kalt), Stress durch das Unvermögen, selbst das Raumklima beeinflussen zu können, Leistungsminderung durch niedrige/hohe Temperaturen, sowie Auswirkungen bestimmter Klimaphänomene (z. B. Hautreizung infolge trockener Raumluft) im behaglichen Raumklima indirekt psychische Beanspruchungen hervorrufen. Insofern kann mit einem den individuellen Bedürfnissen des Menschen entsprechenden Raumklima eine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit unterstützt werden.

Bibliografische Angaben

L. Bux, C. Polte:
Klima und psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. 
in: Arbeit in komplexen Systemen. Digital, vernetzt, human?! Bericht zum 62. Arbeitswissenschaftlichen Kongress vom 2.-4. März 2016, RWTH Aachen University, Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) Dortmund: GfA-Press 2016. 
ISBN: 978-3-936804-20-1, Seiten 6, Projektnummer: F 2353

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