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Milking parlour ergonomics

Laut Arbeitsunfähigkeitsstatistik sind Melker und Melkerinnen überdurchschnittlich oft von Muskel-Skelett-Erkrankungen betroffen. Obwohl sich die Arbeitsbedingungen durch die Umstellung von der Rohrmelkanlage auf den Gruppenmelkstand deutlich verbessert haben, sind die Beschwerden nicht rückläufig. Im Folgenden werden Untersuchungen zum Einfluss der Arbeitshöhe und des Melkzeuggewichtes vorgestellt, die helfen sollen, die Ursachen zu klären. Sie wurden durchgeführt vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim (ATB) in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Berlin (BAuA). Im Ergebnis wird festgestellt, dass eine Variation von 30 cm in der Arbeitshöhe die Belastung stark beeinflusst. Dies trifft auch zu, wenn das Melkzeug 1 kg schwerer ist. Die optimale Arbeitshöhe ist gegeben, wenn die Zitzenspitzen auf Höhe der Schulter liegen.

Dieser Artikel ist im Journal "Landtechnik", Volume 65, Heft 1, S. 24-26 erschienen.

Bibliografische Angaben

M. Jakob, F. Liebers:
Milking parlour ergonomics. 
in: Landtechnik, Volume 65, Heft 1 2010. Seiten 24-26, DOI: 10.15150/lt.2010.449

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