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Desinfektionsmittel in der COVID-19-Pandemie: eine Herausforderung

Durch die COVID-19-Pandemie haben Desinfektionsmaßnahmen auch in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Der erhöhte Bedarf an Desinfektionsmitteln zu Beginn der Pandemie erforderte es, vorübergehende rechtliche Regelungen zu treffen, um einerseits ausreichend Mittel für die notwendige Desinfektion im medizinischen Bereich und andererseits für den zusätzlichen Bedarf in der Bevölkerung zur Verfügung zu haben. Dazu wurden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Allgemeinverfügungen erlassen, die in diesem Beitrag näher erläutert werden. Im Vordergrund stehen dabei die Maßnahmen für die hygienische Händedesinfektion. Aber auch weitere Anwendungen wie die Flächendesinfektion im Zusammenhang mit pandemischen Atemwegserkrankungen werden erörtert. Die Erfahrungen bei der Sicherstellung der Versorgung mit wirksamen und in der Anwendung sicheren Desinfektionsmitteln sollten für die Vorbereitung weiterer Pandemien genutzt werden.

First Online: 8. Dezember 2021

Bibliografische Angaben

M. Eggers, A. Baumann, N. Lilienthal, E. Steinmann, J. Steinmann, N.-O. Hübner, H. F. Rabenau, V. Weinheimer, I. Schwebke:
Desinfektionsmittel in der COVID-19-Pandemie: eine Herausforderung. 
in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, Volume 65, Ausgabe 1 2022. Seiten 86-95, DOI: 10.1007/s00103-021-03457-z

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